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Final Destination PDF Drucken
Geschrieben von Minsc   
16.03.2007

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In einem Flugzeug zu sitzen und abzustürzen, ist Pech.
In einem Flugzeug zu sitzen, abzustürzen, es aber vorher zu wissen, dass man abstürzt, und trotzdem sterben ist dumm.
In einem Flugzeug zu sitzen, wissen, dass es abstürzt, rechtzeitig aussteigen und trotzdem sterben – das ist Bestimmung.

Dumm ist Alex Browning, unser Held in Final Destination nicht. Aber wer freiwillig in ein Flugzeug steigt, das als Ziel die Stadt des Hasses hat, der ist irgendwie selbst schuld.
So steigt also Alex in das Flugzeug, träumt davon wie dieser Flug 180 abstürzt bzw. die Maschine explodiert und alle darin umkommen – also steigt er aus, und einige seiner Klassenkameraden gleich mit.
Während sie sich dann am Flughafen streiten, tritt das Geträumte nun wirklich ein und kurz danach stirbt der erste der Überlebenden einen merkwürdigen Tod, Tod hieß der auch – und wieder hat Alex das geahnt. Sollte da doch mehr im Spiel sein?

Letztlich geht es um den „Plan“ des Todes höchstpersönlich, sie waren alle vorgesehen zu sterben und nun muss sich der Tod Alternativsterbemethoden einfallen lassen.
Und darin ist er recht kreativ, ob sich die Opfer nun erhängen, sie während des Geschwafels darüber, dass sie das alles gar nicht beeindruckt, überfahren werden oder gleichsam erstochen und abgefackelt werden – der Tod ist ein gerechter Mann, nur sieht man ihn nie persönlich.

Zu ernst nehmen sollte man das alles nicht, und der Film ist mehr skurril lustig und überraschend, als unglaublich brutal oder viel zu ernst. Die Charaktere sind glaubhaft, der Film ist gut in Szene gesetzt und all die Stellen, an denen der Film eine pseudodramatische Komponente bekommen könnte (z.B. dass das FBI Alex nun ernsthaft verdächtigen könnte selbst hinter allem zu stehen) werden schnell umschifft und auch ein allzu kitschiges Happy end wird vermieden.

Somit ist Final Destination ein kurzweiliger, sehr unterhaltsamer Film, der sich wohltuend von all dem Teenie – Horror – Durchschnittsmist der letzten Jahre abhebt. Die Musik ist passend, die Effekte teilweise schön überzeichnet und mit ca. 90 Minuten wird das auch nicht zu sehr in die Länge gezogen.

Bewertung
8/10
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Letzte Aktualisierung ( 16.03.2007 )
 
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