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Rambo kennt man ja als Kampfmaschine, die im Alleingang mit einer ganzen Armee fertig wird, praktisch unbesiegbar und genauso doof ist. Im Originalfilm sah das Ganze noch wesentlich anders aus. John Rambo ist Vietnamveteran und streift durch die Lande auf der Suche nach seinen Kriegskumpanen, auch wenn diese schon meist tot sind, wie beim letzten, den er aufsuchte. Von dieser Nachricht doch leicht geschockt, wandert er in ein kleines Kaff und wird dort prompt vom Dorfsheriff aufgehalten, der ihn gleich verjagen will. Aber Rambo ignoriert diesen, rennt trotzdem in die Stadt und wird deshalb gefangen genommen. Im weiteren Verlauf lassen die Polizisten ihre sadistische Ader an John aus, bis er fliehen kann. Er flüchtet in den Wald, gejagt von der Polizei und findet sich plötzlich in einer Art Krieg wieder. Anders als Rambo 2 & 3 ist First Blood noch eher ein Drama, als ein Actionfilm. Keine übertriebenen Materialschlachten, keine Explosionen alle 5 Sekunden, stattdessen wird ein Spannungsbogen sehr gekonnt aufgebaut. Man fiebert tatsächlich mit Rambo mit, der sich im Wald verschanzt und von so vielen Polizisten und einer Privatarmee gejagt wird - und er überlebt nur durch Glück und seine Erfahrung, denn Waffen hat er anfangs keine. Das ist auch ein weiterer Unterschied zu den Nachfolgern, hier sterben nicht Menschen im Sekundentakt, ohne dass dies von großer Bedeutung ist. Natürlich sticht hier vor allem Sylvester Stallone als Rambo hervor, er liefert eine sehr gute Vorstellung und kann mit seiner schauspielerischen Leistung sogar an Rocky anknüpfen. Legendär ist natürlich auch Richard Crenna als Colonel Trautman, das Paradebeispiel für den typischen Millitärmann. Fist Blood ist ein guter Film, spannend inszeniert, ohne auf sinnlose Gewalt und Action zu setzen.
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