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Geschrieben von ShadowAngel
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21.09.2008 |
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1964 war Sergio Leones erster Film und erster Teil der Dollar Trilogie ein Erfolg. Ein unerwarteter Erfolg, der das Westerngenre für immer verändern sollte. So war es klar, dass ein Nachfolger gemacht werden sollte. Ein paar Dollar mehr sind ja immer zu machen.
Clint Eastwood spielt wieder den geheimnisvollen Ponchoträger, der in dieser Geschichte zum Kopfgeldjäger wurde. Immerhin hat er dieses Mal sogar einen Namen: Monco und einen Gegenspieler in Form von Douglas Mortimer, der ebenfalls Kopfgeldjäger ist. Der Film startet erstmal recht schön in der bekannten Manier. Viel gesprochen wird nicht, dafür viel gestorben und Leone schafft es mal wieder, das sehr eindrucksvoll zu inszenieren. Mortimer und Monco allerdings raufen sich schon bald zusammen und machen zusammen Jagd auf den eigentlichen Bösewicht des Films: El Indio. Die Handlung wird sehr schön erzählt und nimmt am Ende noch eine überraschende Wende, wenn man erfährt, dass Mortimer El Indio nicht nur des Geldes wegen Jagd auf ihn macht, sondern auch auf Rache aus ist. Rache ist zwar auch ein schon tausendmal gesehenes Storymotiv, funktioniert hier aber noch sehr gut.
Einige Elemente hat man vom Vorgänger übernommen, auch hier schleicht sich Monco wieder in die feindliche Band.
Clint Eastwood spielt wie immer klasse, er überzeugt in seiner Rolle. Lee van Cleef spielt hier völlig ungewohnt mal einen etwas positiveren Charakter, wo er ja sonst immer für die Bösewichtrolle eingesetzt wird. Irgendwie wirkt das auch immer ungewohnt, auch wenn van Cleef natürlich klasse ist. Dritter im Bunde ist Gian Maria Volonté als durchgeknallter El Indio und die Rolle spielt er sehr beeindruckend und glaubwürdig. Alle anderen Charaktere sind eher Statisten, auch wenn man Klaus Kinski einbaut, aber auch dieser bleibt eher im Hintergrund. Da hätte man auch einen irgendeinen 08/15 Schauspieler nehmen können.
Ein weiterer Höhepunkt ist wie immer die Musik von Ennio Morricone. Sein Score wirkt nie zu aufdringlich, ist aber immer präsent und verleiht den meisten Szenen eine epische Tiefe. Ja, sie nervt nicht mal dann, wenn sie im Showdown über die Melodie der Taschenuhr gelegt wird.
Sergio Leone beweist sich auch hier als guter Regisseur und seine Stärke für Western, die er später noch mit The Good, the Bad and the Ugly sowie Once upon a Time in the West untermauern sollte. Für mich steht dieser Film auf einer Stufe mit seinem Vorgänger.
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Letzte Aktualisierung ( 21.09.2008 )
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