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Freddy vs. Jason PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.06.2007

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Freddy ist böse, denn ihn ereilte das gleiche Schicksal wie dem Weihnachtsmann: Niemand glaubt mehr an ihn und so kann er nicht mehr Angst und Schrecken unter bösen Teenies verbreiten. Eingesperrt in der Hölle aber entwickelt er schnell einen Plan. Kurzerhand belebt er seinen Kollegen Jason wieder und schickt ihn zur Elm Street um dort für ein wenig Verwirrung zu sorgen, denn wenn da Teenies sterben, wird man sich wieder an den bösen Freddy erinnern und dann kommt er wieder zurück.
Leider geht das recht schnell schief, denn Jason gefällt das morden, will aber nicht mehr nur den Handlager spielen, sondern das Blatt selbst in die Hand nehmen. Am Camp Crystal Lake kommt es dann zum großen Showdown zwischen Freddy und Jason.

Das Freddy und Jason irgendwann in einem Film zusammen auftauchen werden, war ja klar. Sie sind die größten Horrorikonen und so hat es auch nur geschätzte 20 Jahre gedauert, bis das endlich verfilmt wurde. Gerüchte gab es ja schon immer und seit 1995 plante New Line Cinema an dem Film rum.

Bei der Besetzung gibt es schon die erste Enttäuschung, denn Jason wird nicht von Kane Hodder gespielt und das ist doch richtig enttäuschend. Vor allem die Ausrede, dass man einen großen Jason haben wollte, ist ja nur noch dumm. Wenigstens hat man Robert Englund als Freddy und der macht seine Sache wieder richtig gut. Glücklicherweise orientiert man sich bei Freddy mehr am ersten Teil und so spielt zwar Freddy mit seinen Opfern und bringt einige gute Sprüche (Es empfiehlt sich natürlich, den Film im Originalton anzusehen) wirkt aber nicht so lächerlich wie in den Teilen 5 und 6.
Die anderen Schauspieler fallen dafür überhaupt nicht auf. Sie sind ja eh nur die Schlachtopfer und da muss man nicht viel schauspielern können, deshalb hat man hier wohl die halbe Amateurabteilung Hollywoods zusammengekarrt. Zumindest freut man sich bei den meisten Teenies dass sie einen schön qualvollen Tod haben.

Und die Morde sind sogar überraschend hart ausgefallen. Für einen Mainstreamfilm fließt richtig viel Blut. Nicht nur beim Blut, sondern auch bei einigen der Traumsequenzen setzte man auf CGI. Das sieht man und größtenteils sieht das nicht gut aus. Aber das bemängel ich ja immer.

Und generell hab ich ein Problem mit dem Film. Denn an sich ist das hier ein recht unterhaltsamer Streifen, aber irgendwie fehlt etwas, das man bei den alten Filmen der beiden Protagonisten sonst immer hatte. Vielleicht ist es einfach die dreckige, trashige Atmosphäre, denn Freddy vs. Jason ist ein hochgestylter Film mit höherem Budget und die 80er sind längst vorbei. Die langweiligen Abschnitte in der Mitte des Films, wo man krampfhaft so etwas wie eine Story und die Vorstellung der Opfer machen wollte, sind absolut überflüssig. In der Zeit hätte man den Body Count höher schrauben können, das wäre sinnvoller gewesen.

So ist Freddy vs. Jason ein netter Film, aber eben auch ein weiterer Beweis dafür, das Versus Filme nicht wirklich gelingen.

Bewertung
6,5/10
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