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Geschrieben von ShadowAngel   
30.08.2008

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BUH! Einfach nur BUH! Mehr fällt mir zu diesem Film eigentlich nicht ein.
Man sieht den Titel und das Poster, ein großer böser Frosch mit einer Hand im Maul. Eigentlich erwartet man da einen schön trashigen Film wo Killermutantenfrösche laut quakend durch die Städte ziehen und Menschen fressen. Oder?

Stattdessen kriegt man zwar Frösche und lautes Gequake, aber eben nur normale Frösche, die meist unscheinbar am Tümpel hocken. Die ersten 20 Minuten passiert gar nichts und im weiteren Verlauf auch nicht mehr. Es sterben ein paar Menschen, aber lediglich einer wurde scheinbar von Fröschen getötet, bei den anderen waren eher Schlangen und Spinnen involviert.
Auf jeden Fall geht es um einen Journalisten der im Sumpf von Florida Bilder der Umweltverschmutzung macht. Auffallend sind hier die zahlreichen Frösche. Was kommt ist die einzig wirklich geile Szene. Ein Paar braust in einem Motorboot heran und obwohl sie ausweichen und das kleine Paddeldings nie treffen würden, stürzt sich der Fotograf mutig ins Wasser. Es sieht lachhaft aus, führt aber dazu, dass er von den beiden auf eine Insel eingeladen wird. Hier gibt es eine kleine Froschplage. Dann passieren die Morde. Dann ist der Film aus.

Wie eingangs erwähnt hätte man aus der Thematik mehr machen können, als einfach normale Frösch zu zeigen und ein paar kreischende Tussen, die sich über Frösche („Die sind so laut und schleimig“) beklagen.
Leider ist der Film auch reichlich dämlich, so gerät ein Mann in Panik weil er eine Spinne sieht, schießt sich selbst ins Knie (?), fällt hin und wird von Spinnen eingewebt. Klingt lustig, ist im Film aber nicht wirklich spaßig gemacht sondern einfach zu dumm. In einem anderen Fall wird ein Mann im Gewächshaus von Leguanen attackiert, die aber nicht direkt angreifen sondern einige Giftbehälter (warum stehen die da rum?) auf den Boden werfen.

Die Schauspieler geben sich auch nicht wirklich Mühe, das ganze glaubhaft rüberzubringen.
So bleibt am Ende ein Film mit einem irreführenden Titel. Ein Film, aus dem man etwas hätte machen können. Seien es nun die Mutantenfrösche oder ein sozialkritischer Film über die Umweltverschmutzung und wie die Natur zurück schlägt. Letzteres wird hier zwar krampfhaft versucht, aber nicht im Ansatz erreicht. Frogs ist eine ultimative Enttäuschung.

Bewertung
2,5/10
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