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Im 31. Jahrhundert ist es der Menschheit endlich gelungen, einen Cyborg zu basteln, der Gefühle hat und dieser tolle weibliche Cyborg mit dem ausgefallenen Cyborg sitzt auf einem Polizeiraumschiff. In diesem Raumschiff treiben sich allerhand merkwürdige Gestalten wie Captain Butt (der aussieht wie die lebende Version von Super Mario), der zigarrenpaffende Sarge, Maurice ist ein Schwarzer mit Hawaihemd, Spockohren und Fledermausflügeln und ein alter weiser, kiffender Chinese darf natürlich nicht fehlen. Auch die Gefangenen sind nicht minder skurril, in einer Zelle sitzt ein Steine fressendes Krümelmonster. Diese Truppe kriegt nun den Auftrag einen blauen Stein zu finden. Der soll wohl ganz toll sein und ist natürlich so versteckt, dass man erstmal eine Menge merkwürdiger Planeten ansteuern muss. Oh man, was für ein Film. Natürlich ist Galaxina eine Parodie auf so ziemlich alle bekannten Sci-Fi Filme, in erster Linie natürlich Star Wars. Das fängt schon beim Vorspann an. Aber hier erwischt es auch noch andere Streifen wie Star Trek und Alien. Als würde das alles nicht reichen, geht es auch noch auf einen außerirdischen Wild-West Planeten, der in Orangetönen erstrahlt. An der Theke des Saloons steht Mr. Spot und an einer Straßenecke steht das Batmobil der 60er Jahre Serie rum. Die Türgeräusche hat man sich von Star Trek geholt, die Lasergeräusche von Battlestar Galactica und mittendrin sieht man Szenen die man aus einem anderen Film geklaut hat: Der schweigende Stern, ein Sci-Fi Streifen aus der DDR. Das alles wird mit mächtig durchgeknallten Protagonisten gemischt, wobei der Gefangene Steinefresser der beste ist, weil er ständig nur am Fluchen ist. Die männliche Besatzung ist scheinbar dauergeil und kein noch so hässliches weibliches Alien ist vor ihnen sicher, was sie natürlich nur in peinliche Situationen führt. Dann geht es noch in den Kälteschlaf, weil man ja mal eben ein paar Jahre überbrücken muss. In dieser Zeit bringt sich Galaxina selbst das reden bei und dem Captain Butt wächst ein so großer Bart, dass man dessen Gesicht nicht mehr sieht. Der Film hat null Budget und die Schauspieler taugen auch nichts. Vor allem der Schauspieler des Maurice hat große Schwierigkeiten mit den Fledermausflügeln klar zu kommen und bleibt immer hängen, was aber sehr lustig aussieht. Am bekanntesten ist wohl noch Dorothy Stratten, die damals Playmate des Jahres war und kurz nach Fertigstellung des Films erschossen wurde. Schauspielerisches Talent hat sie natürlich nicht, aber wenigstens sieht sie halbwegs gut aus. Galaxina ist eine sehr lustige Parodie auf Sci-Fi Streifen, wobei der Film eben so lustig ist, weil er absoluter Megatrash ist und man so mehr als genug Sachen zum Lachen findet.
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