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Geschrieben von ShadowAngel
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27.05.2006 |
Die beiden Schwestern Brigitte und Ginger sind richtige Außenseiter, für ihre Mitschüler gelten sie als Freaks, Monster. Diesen Ruf haben sie auch aufgrund ihrer zum Teil sehr makaberen Scherze. Sie wollen beide nichts mit Jungs zu tun haben, sie wollen keine richtige Frauen werden, und gemeinsam überstehen sie die Schulzeit. Doch alles ändert sich: Ginger wird von einem Wehrwolf gebissen, weil dieser von ihrer Periode angelockt wurde. Nun versucht Brigitte ein Mittel zu finden, um die Verwandlung ihrer älteren Schwester zu verhindern. Horrorfilme sind heutzutage ja so eine Sache, entweder sind es (schlechte) Remakes alter Klassiker oder sie fallen in die Kategorie „Teenie-Horror“ und diese Filme sind eigentlich immer ein Fall für die Mülltonne. Aus Kanada kam dann recht überraschend mit Ginger Snaps ein Film, der das praktisch ausgestorbene Genre des Werwolf-Horrors wiederbelebt hat. Auch wenn das Werwolf - Thema eigentlich nur als eine Art Metapher für das Erwachsen werden genutzt wird, ist es aber sehr gelungen umgesetzt. Auch wenn der Film etwas auf der Teenie Schiene mitfährt, kann er absolut überzeugen, da die Atmosphäre passt. Die Story wird recht ruhig erzählt, die Macher nehmen sich hier wirklich viel Zeit und überstürzen nichts, auch die Kameraarbeit geht in diese Richtung, hektische Schnitte oder Kamerafahrten finden sich hier zum Glück nicht. Die Schauspieler, vor allem die beiden Hauptdarsteller überzeugen absolut. Insgesamt ist der erste Teil der Ginger Snaps Trilogie sehr gelungen und zeigt, das auch heute noch gute Horrorfilme produziert werden können.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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