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Groundhog Day PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
22.02.2008

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Wie wäre es, wenn man den gleichen Tag immer und immer wieder erlebt ohne Ende? Anfangs sicher schön, man könnte viel Unsinn machen, da es nie Konsequenzen nach sich zieht. Aber nach einiger Zeit würde es wohl nerven, denn alle anderen Menschen würden sich ja immer gleich benehmen.
Phil Connors passiert aber genau das und ausgerechnet auch noch an dem Tag, den er wohl am meisten hasst: Groundhog  Day. Denn Phil ist Wetterreporter und wird von seinem Sender jedes Jahr nach Punxsutawney geschickt. Dort findet der Murmeltiertag statt. So ein Viech wird aus seinem Bau gezerrt und es soll voraussagen, ob Sommer wieder oder der Winter noch länger anhält.

Harold Ramis inszenierte diesen Film, der in seiner Handlung sicher keine Revolution ist und das Thema „Erlebe den gleichen Tag immer und immer wieder“ wurde schon einige Male verfilmt oder in Buchform gebracht, oder im Falle von 12:01 beides.
Phil Connors erlebt also immer den gleichen Tag und wird auch noch jeden Morgen von Sonny & Chers „I got you babe“ geweckt, das ist ja schon mal ein gruseliger Start.
Am Anfang ist er sich natürlich noch nicht so ganz bewusst was da ganze soll. Aber schon bald zieht er großen Nutzen aus seiner Situation. Er lernt Dinge an die er wohl nie gedacht hat, macht z.B. Eisskulpturen oder lernt Klavierspielen und natürlich gibt es die üblichen Experimente. Er verstößt gegen das Gesetz oder begeht Selbstmord, aber alles nutzt nichts und er wacht immer am selben Tag auf und dann wird der Film eigentlich erst so richtig lustig. Er lernt die Menschen des Dorfes kennen, nutzt seine Chance bei den Frauen, begeht aber immer mehr gute Taten und wird so langsam zu einem besseren Menschen.
Bill Murray überzeugt in dieser Rolle absolut, vor allem am Anfang wenn er der schlechtgelaunte Zyniker ist. Aber auch später spielt er fabelhaft.

Sein Ziel am Ende ist es, seine Kollegin Rita rumzukriegen und das macht er natürlich in dem er immer mehr Informationen über sie sammelt und sich natürlich erstmal eine Abfuhr nach der anderen einholt. Auch hier überzeugt der Film, denn obwohl man sehr oft die gleiche Szene nur mit einem etwas anderen Ausgang sieht, ist das einfach unterhaltsam inszeniert.
Gespielt wird Rita von Andie McDowell. Man muss wohl sagen, dass sie hier eine ihrer wenigen wirklich guten Leistungen abliefert. Mehr als eine durchschnittliche Schauspielerin ist sie ja eigentlich nicht. In diesem Film aber trägt sie doch einiges zum guten Gesamteindruck bei.

Groundhog Day ist ein schöner Film, der nicht laut oder obszön ist sondern die leisen Töne fährt und vielleicht gerade deshalb so überzeugen kann. Er macht einfach großen Spaß.

Bewertung
9/10
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