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Hollywood Chainsaw Hookers PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
21.10.2006

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Jack Chandler ist ein ganz normaler Privatdetektiv. Als er eines Tages den Auftrag bekam, ein Mädel zu finden, macht er sich natürlich sofort auf den Weg. Nach einiger Recherche stößt er auf einen Prostituiertenring, an sich jetzt nichts ungewöhnliches, würden die Kunden hier nicht statt Sex Bekanntschaft mit einer Kettensäge schließen. Schon bald zeigt sich, dass sich dahinter ein mächtig böser Kult befindet.

Regisseur Fred Olen Ray ist den Fans der B-Movies ja kein unbekannter. Mittlerweile hat er fast 100 Filme produziert, meist mit schön geringem Budget und unbekannten Schauspielern. Letzteres ist bei Hollywood Chainsaw Hookers nicht ganz der Fall. Linnea Quigley und Michelle Bauer zählten in den 80ern zu den bekannteren „Scream Queens“, Jay Richardson kann man auch kennen und Gunnar Hansen ist Leatherface.

Der ganze Film ist in erster Linie eine Parodie auf Noir - Filme und vor allem auch auf Detektivgeschichten a la Phillip Marlowe. So ist es auch kein Wunder, dass Jack Chandler allen Klischees entspricht. Trenchcoat und Hut sind einfach ein Muss und jeder anständige Privatdetektiv trinkt Bourbon, Jack mag Bourbon aber nur wenn er mit Bourbon verdünnt ist. Ganz typisch für solche Filme ist ja auch das Voice-over, der Detekiv erzählt dem Zuschauer lauter Dinge, wo er gerade hinfährt, was er nun macht, was er denkt. Das wird hier auch geboten. Wobei die Wortwitze im Original wesentlich besser ausgefallen sind.

Dazu werden eben auch die typischen Klischees ausgeschlachtet. Die Höhle der Bösen ist natürlich versteckt, so denkt man, bis man das riesige Schild mit der Aufschrift „Temple This Way“ sieht und auch im inneren noch Schilder mit der genauen Wegrichtung findet.

Nur ist das Ganze eben auch ein Trashfilm. Also brauchen wir Blut und das gibt es bei den Kettensägenmassakern nicht zu knapp. Zwar sieht man sofort, das Blut und herumfliegende Körperteile nicht echt sind, aber das ist auch irgendwie so gewollt, denn Ray macht keinen Hehl daraus, dass er Trashfilme produziert und so merkt man auch der ganzen Schauspieltruppe an, das sie großen Spaß an der Sache haben, auch wenn sie natürlich totales Overacting betreiben. Das muss eben sein, genauso wie billige Kulissen und schlechte Effekte. Man darf aber auch keine Splatterfest erwarten, es gibt einige solcher Szenen, aber dafür gibt es bessere Filme.

Leider haben sich dann doch einige Längen eingeschlichen, da der Film mit 79 Minuten aber recht kurz ist, fallen sie selbst kurz aus, hätten aber natürlich nicht sein müssen.

Insgesamt aber hat mich Hollywood Chainsaw Hookers sehr gut unterhalten.

Bewertung
9/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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