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Hot Shots 1 war eine Parodie auf Top Gun und hat seine Sache mehr oder weniger gut gemacht, aber ein wirklich genialer Film war das irgendwie nicht. Mit Hot Shots 2 folgte aber ein Nachfolger, zum Glück möchte man sagen, den hier wird alles schon viel, viel besser gemacht.
Charlie Sheen spielt wieder Topper Harley, dieser hat sich zurückgezogen und lebt nun von Arbeit in einem Kloster und gelegentlichen Preiskämpfen. Sein alter Colonel Denton Walters kommt zu ihm und erzählt ihm vom Einsatz der US Soldaten im mittleren Osten und ob er da nicht mal mithelfen würde, worauf er aber keinen Bock hat. Erst als Denton Walters selbst gefangen genommen wird, greift Topper zu den Waffen. Wie man merkt, vor allem auch daran, dass Denton Walters von Richard Crenna gespielt wird, parodiert Hot Shots 2 Rambo, vor allem natürlich den dritten Teil. Aber, und das ist das Gute, nicht nur Rambo wird durch den Kakao gezogen, sondern auch unzählige andere Filme von Star Wars über Apocalypse Now bis hin zu Disney Filmen. Es gibt viel zu entdecken, in praktisch jeder Szene kann man etwas finden und wenn es nur ein Holiday Inn Handtuch ist, das einer der Araber statt einem Kopftuch trägt.
Gerade das macht den Film wesentlich unterhaltsamer als seinen Vorgänger, der ja eigentlich nur eine Parodie auf Top Gun war und dem dadurch schon sehr schnell die Luft ausging. Der Oberbösewicht ist abermals Saddam Hussein, wieder gespielt von Jerry Haleva, der in seiner gesamten Filmkarriere ja nur Hussein spielte. Dieser kriegt dieses Mal wesentlich mehr Platz und hat einige witzige Szenen wenn er zu Darth Vader wird oder sich wie der T-1000 in Flüssigkeit auflöst (Was hier natürlich auch wieder gelungen parodiert wird). Auch Lloyd Bridges ist wieder dabei als Thomas Benson, mittlerweile ist er zum Präsident der USA aufgestiegen, aber nicht weniger vertrottelt. Auch er hat einige lustige Szenen und darf wohl tatsächlich als Parodie auf George Bush verstanden werden, z.B. wenn Benson auf den japanischen Präsidenten kotzt. Die Schauspieler machen ihre Sache auch wie gehabt sehr gut und spielen überdreht lustig, so dass auch Sprüche wie „War…it’s Fantastic!“ nicht übel aufstoßen. Natürlich sollte man den Film im Originalton ansehen, die deutsche Übersetzung musste mal wieder ordentlich Federn lassen. Viele Witze spielen eben auch auf die amerikanische Popkultur an. Man merkt natürlich das John Abrahams hier am Werk war, aus dem Team Zucker-Abrahams-Zucker, das viele Parodien wie Airplane oder Naked Gun produziert hat. Wer diese Filme mag wird auch hier wieder sehr gut unterhalten.
An Hot Shots! Part Deux kann man eigentlich wenig aussetzen. Natürlich zünden nicht alle Gags, aber dafür ist die Gagdichte hoch genug, so dass kaum Längen oder längere Pausen zwischen den Lachern entstehen. Einzig den nervigen Zwerg Rowan Atkinson hätte man sich sparen können…
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