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Alle Amerikaner sind patriotisch und lieben ihr Land. Aber es gibt einen, der ist noch viel patriotischer und man bekommt fast Angst. Es geht natürlich um Roland Emmerich, dessen Job darin besteht, möglichst viele extrem patriotische US Filme zu produzieren. Independence Day ist solch ein patriotischer Film, aber er ist noch viel mehr, aber natürlich nichts Gutes.
Wieder mal landen böse Aliens auf der Erde, bzw. sie schweben in ihren dicken Raumschiffen über den großen Städten dieser Erde. Da schweben sie erstmal und lachen sich wohl schlapp darüber das die Menschen sofort in Panik geraten, ihre Autos bepacken und…ja, wohin wollen sie eigentlich? Natürlich liegt es wieder an den USA, da was dagegen zu machen. Bekanntlich sind alle anderen Länder unfähig, dumm und haben eh keine Waffen. Denn gegen Aliens helfen schließlich nur Waffen. Immerhin wird hier noch mal kurz gezeigt wie die Menschheit eine Kontaktaufnahme wagt, aber natürlich sind alle Aliens immer nur feindlich und auf Zerstörung aus. Warum fliegen Aliens Lichtjahre durch das Weltall um dann grundlos einen Planeten zu zerstören?
Nun gut, der Film ist eben eine Kopie von Krieg der Welten oder jedem verdammten 50er Jahre Trashfilm in dem Aliens auf der Erde landen und genauso wirkt der Film eben auch: Trashig und es wird absolut kein Klischee ausgelassen. Da haben wir den US Präsidenten, der jünger als die sonstigen alten Säcke ist, die sich Politiker schimpfen und deshalb (und nur deshalb) in der Kritik steht. Das er am Ende der strahlende Sieger sein wird, ist wohl jedem von vornherein klar. Dann haben wir da noch den jungen draufgängerischen Piloten, der gleichzeitig der Quotenschwarze des Films ist, ein verrückter Wissenschaftler darf ebenso wenig fehlen wie ein besoffener Pilot und dieser Klischeehaufen rettet die Erde. Selbst der Präsident stürzt sich in seinem Kampfjet todesmutig auf das Raumschiff.Die Charaktere sind dabei aber alle recht platt und irgendwie interessiert man sich nicht mal für sie. Man hat ja sogar Probleme sich die Namen der Protagonisten zu merken.
Aber das Beste ist, wie die Aliens bekämpft werden. Da wird sich an Area 51 erinnert, wo tatsächlich seit 1947 ein außerirdisches Raumschiff steht. Mit diesem stürzt sich unser Quotenschwarzer mitsamt einem anderen Wissenschaftler ins Weltall und in das Mutterschiff der fiesen Aliens um von dort mithilfe eines Laptops (!) einen Virus (!!) in den Computer (!!!) des besagten Mutterschiffs zu schleusen. Wie das gehen soll, weiß wohl nicht mal der Drehbuchschreiberling, genauso wenig wie die Frage, warum dass solche Auswirkungen auf all die anderen Raumschiffe haben soll.
Independence Day dürfte tatsächlich einer der dümmsten Filme aller Zeiten mit den größten Plotlöchern und unlogischsten Momenten aller Zeiten sein. Allein wenn sieht wie sich eine Feuerwand durch einen Tunnel schiebt und sich dabei nicht entscheiden kann, mit welcher Geschwindigkeit und in welche Richtung es gehen soll.
Viele namhafte Schauspieler hat man zusammengekarrt. Bill Pullman, Will Smith, Jeff Goldblum, Randy Quaid, Brent Spiner…aber ebenso wie die Special Effects die ganz nett aussehen können sie bei diesem Film nicht mehr viel retten. Bleibt am Ende eigentlich nur die Frage, warum dieser Film so ein übertriebener Kinohit wurde. Aber auch das wird wohl niemand beantworten können…
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