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Wrestling
 
Jesus Christ Vampire Hunter PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.06.2007

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Mal wieder stellen Vampire eine ernste Bedrohung dar. Diesmal sind sie besonders bösartig, haben sie ja einen Weg gefunden, um auch bei Tageslicht die Straßen der Stadt unsicher zu machen. In so einer Situation kann nur noch einer helfen: Jesus und zum Glück kommt er pünktlich zurück, um den Vampiren mit bösartigen Wrestlingmoves das Fürchten zu lehren.

Der Film fängt schon lustig an, als ein bärtiger Rasputin aus dem Gebüsch hüpft und vom Ende der Welt redet. Der faselt dabei so viel Unsinn wie es für einen typischen Kirchenanhänger üblich ist. Dann beginnt der Film und es erwarten uns trashige 80 Minuten. Natürlich ist der Film ein Amateurstreifen einer kanadischen Truppe und hier kennt man absolut gar keinen Schauspieler. Macht ja nichts, denn lustig ist der Film auf jeden Fall.

Das fängt schon bei der Story an. Die Vampire können nur deshalb ans Tageslicht, weil sie sich die Haut von Lesben transplantieren. Schon steht in den Zeitungen, dass es einen kritischen Lesbenmangel gibt. Gelesen wird die Zeitung dabei von einem Punk, der wirklich allen Klischees entspricht. Im späteren Verlauf tauchen noch weitere solch skurriler Charaktere auf, unter anderem Mexikos Wrestlinglegende El Santo. Er und Jesus geben ja ein unschlagbares Tag-Team ab.

Solch abgefahrene Charaktere müssen natürlich auch unweigerlich in recht merkwürdigen Situationen enden. So sehen wir Jesus, der scheinbar trotz jahrtausendelanger Abstinenz kein Problem damit hat, einen Motorroller zu fahren, erstmal beim Friseur, die langen Haare sind ja nicht mehr zeitgemäß, genauso wie seine weiße Kutte. Dann sitzt er in einem Cafe und kommuniziert mit einer Schale Eis.

Der Film ist eben ein trashige Komödie mit Wrestling-, Punk- und Splattereinlagen, mitunter fließt das Blut schon literweise daher, genauso wie wir ein paar aufgeschnittene Leichen zu sehen kriegen, allerdings ist Ganze nicht wirklich hart, sondern immer recht witzig, was auch an den Dialogen liegt.

Beim Ende hat man dafür etwas übertrieben. Einerseits ist es doch etwas zu lang geraten und andererseits gibt es hier zu viele wirre Schnitte, so dass man sich irgendwann gar nicht mehr auskennt.  
Ansonsten hat man versucht mit geringen Mitteln ein gutes Ergebnis abzuliefern, was größtenteils auch gelingt. Frei von Mängeln ist der Film aber eben dann doch nicht, geht auch gar nicht, weil diese meistens eben am Budget begründet liegen. Mit besseren Splattereffekten, Kameraeinstellungen usw. wäre der Film absolut genial, so ist er eben „nur“ sehr gut und unterhaltsam.

Bewertung
8,5/10
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