Home arrow Filme arrow Karate Kid 10 Februar 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Karate Kid PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.05.2007

Image 

Daniel LaRusso zieht mit seiner Mutter von New Jersey nach Kalifornien. Kaum dort angekommen lernt er Ali kennen, was ihn in große Probleme führt, denn deren Ex-Freund Johnny ist so gar nicht glücklich darüber, dass sie sich von ihm getrennt hat und dieser neue an seine Stelle tritt. Also verprügelt er mit seiner Gang mal eben Daniel, der dann beschließt Karate zu lernen. Da es in dem Ort nur ein Dojo gibt, wo eben der böse Johnny ist, entscheidet sich Daniel dazu, allein zu lernen, bis ihm der schräge Hausmeister Miyagi anbietet, ihm richtigen Unterricht zu geben. Mit anfangs recht merkwürdigen Trainingsmethoden bereitet er Daniel auf das bald anstehende große Karateturnier vor, das natürlich der beste Ort für eine richtige Auseinandersetzung mit Johnny darstellt.

Die Story ist natürlich gleichermaßen dünn wie auch unspannend, denn man weiß ja schon vorher wie wohl alles ausgehen wird. Vor allem wenn man natürlich Regisseur John G. Avildsen und sein bekanntes Regiewerk kennt: Rocky. Bei diesem Film bedient sich der Film nämlich schon ziemlich, was man auch sehr gut an den gerade zu ausufernden Trainingsszenen sieht.
Natürlich ist Ralph Macciho, der Daniel spielt, kein Stallone und als Underdog eine wesentlich bessere Identifikationsfigur - hauptsächlich für ein jüngeres Publikum.
Die kultigste Figur ist aber wohl eindeutig Mr. Miyagi, der skurrile alte Japaner mit den merkwürdigen Trainingsmethoden, der in Sachen Weisheit und klugen Sprüchen wohl selbst Yoda das Grün aus dem Gesicht treiben würde. Man muss ihn einfach mögen.

Interessant sind auch die Nebencharaktere, vor allem der fiese Besitzer des Cobra Kai Dojos, John Kresse. Ursprünglich wollten die Macher Chuck Norris für diese Rolle verpflichten, aber der mag ja keine Bösewichter spielen. Schade, denn ich wette das wäre sicher recht lustig geworden. Stattdessen hat man Martin Kove, der zwar eher unbekannt ist aber seine Sache doch sehr gut macht.

In der Mitte haben sich dann doch ein paar Längen eingeschlichen, wo man auch mehr auf die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Ali eingeht. So eine darf wohl in so einem Film nicht fehlen, auch wenn sie wohl doch ein wenig aufgesetzt wirkt und man wartet einfach irgendwann nur noch auf das große Finale, weil man doch sehen will, wie Daniel Johnny endlich platt macht. Dieses ist dann auch sehr gelungen und dynamisch inszeniert, was auch an der Musik liegt, die sehr passend ist.

Insgesamt ist Karate Kid ein sehr gelungener Film ohne allzu viele Klischees, der aber so wohl auch nur in den 80ern funktionieren konnte (und deshalb nicht nur schnell zum Erfolg und Kult wurde, sondern auch eine große Menge an Merchandisekram nach sich zog). Aber er ist auf jeden Fall auch heute noch sehr unterhaltsam.

Bewertung
8,5/10
Im Forum kommentieren
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page