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Krieg der Infras PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
21.12.2008

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Dieser Film macht keinen Sinn. Gut, das ist bei vielen Trashfilmen so, aber Krieg der Infras setzt noch eins drauf. In erster Linie liegt das daran, dass dieser Film ein Zusammenschnitt aus mehreren Folgen einer Serie ist. Kamen Rider heißt diese und ist wohl so etwas wie der Vorläufer der Power Rangers. In Deutschland setzte man dem ganzen noch eins drauf, denn mit dem Super Inframan (aka Angriff aus dem Innern der Erde) hat dieser Film nichts, aber auch gar nichts zu tun. Trotzdem werden die Helden Inframan genannt.

Feng Tsu ist die heldenhafte Hauptfigur, die eines Tages entführt, gefesselt und zugelabert wird. Später wird er dann zum Superheld und kämpft gegen einen Bösewicht, der eine japanische Kopie von Ozzy Osbourne sein könnte. Ozzy Osbourne in seiner Glamzeit wohlgemerkt, denn soviel Mascara und Lidschatten inklusive Draculamantel sieht man nur selten an jemandem  und dann kann er sich auch noch in eine Frau und einen weiblichen Pharaonenroboter verwandeln. Meine Güte…
Der will eine Formel klauen, mit welcher er die Erde erobern will. Die Formel sorgt dafür dass die Erdachse kippt und das ist ja ganz böse. Das ganze will er zusammen mit seinen „Kreaturen des Grauens“ (so steht es auf der DVD Hülle) schaffen. Diese grausamen Kreaturen, welche die „Satansbruderschaft“ ergeben, sind eher lustig aussehende Gummimonster. Von Schmetterling bis Frosch, von Roboterwesen hin zu undefinierbaren Merkwürdigkeiten wird hier sehr viel geboten und dann gibt es auch noch maskierte Typen, die ein wenig an mexikanische Wrestler erinnern. Die Kamen Rider haben selbst auch Kostüme an, die eher an Fliegen erinnern.

Wie gesagt, ergibt die Handlung keinen Sinn und der ganze Film auch nicht, da hier so wild Schauplätze und Szenen vermischt wurden, dass es nur noch konfus ist.
So erfreut man sich an herrlich doofen Dialogen („Der Mummenschanz, den du aufgezogen hast, um die Menschheit in Schrecken zu versetzen, wird langsam kindisch“) und Kämpfen, die wahnsinnig sind. Hier wird meterweit vorbei geschlagen und getreten, kaputte Gegner explodieren und unterlegt ist das alles von diesem typischen 70er Jahre Japanosound, der irgendwo zwischen Elektro- und Swing hängt. Neben den Explosionen gibt es noch einige unglaubliche Special Effects. Die Monster teleportieren sich durch Schaum, die Verwandlung der Helden erfolgt mal wieder durch beste LSD-Effekte und Gebäude die explodieren sind meist deutlich erkennbare Miniaturbauten.
Die Schauspieler geben sich auch alle Mühe so dilettantisch wie möglich zu agieren.

Mit einer Laufzeit von nur 73 Minuten ist das ganze recht kurz, wird so aber auch zu keiner Zeit langweilig. Es ist zwar keine Trashgenialität wie Roboter der Sterne oder eben der Inframan, kann aber trotzdem überzeugen und unterhält.

Bewertung
7,5/10
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