Home arrow Filme arrow Masters of the Universe 19 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Masters of the Universe PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
27.05.2006

Image 

Der böse Skeletor hat Castle Grayskull erobert und freut sich ganz toll darüber. Scheinbar beginnt er immer zu philosophieren wenn er gewonnen hat. Familienspiele mit ihm machen sicher viel Spaß… He-Man freut sich dagegen nicht ganz so sehr, aber wo war der eigentlich, als Skeletor im Schloß einlief? Jetzt ist er jedenfalls mit Man-at-Arms, Teela und einem kleinen Troll namens Gwildor da und will Castle Grayskull befreien. Das geht aus Budgetgründen aber nur über einen Umweg um die Erde, wo auch noch ein magischer Schlüssel in den Mittelpunkt gerückt wird.

Was soll man zu dem Film noch sagen. In den 80er waren die Masters of the Universe weltweit der ganz große Hype bei Kindern. Die Zeichentrickserie bzw. eigentlich ja der lange Werbespot war ja auch ganz gut. Aber muss man das Ganze als Realfilm auf die Leinwand bringen? Vor allem wenn das ganze Canon übernimmt und die einfach gar kein Geld haben? So hatte der Film ein „riesiges“ Budget von 17 Millionen Dollar, wovon das meiste sicher für die Gagen der bekannten Schauspieler draufging. Dolph Lundgren als He-Man ist eine nette Wahl, zumindest besser als der ursprüngliche Plan, Sylvester Stallone da reinzunehmen. Wie wärs eigentlich mal mit einem Rambo/He-Man Crossover? Courteney Cox kennt man ja von Friends und Billy Barthy war einer der bekanntesten kleinwüchsigen (ist das politisch korrekt?) Darsteller. James Tolkan war irgendwie in jedem Film der 80er und spielte entweder nen Lehrer (wie etwa bei Back to the Future) oder nen Cop wie hier. Richtig überzeugen kann Frank Langella als Skeletor. Er ist wirklich das Highlight des Films, er IST Skeletor, sein Auftreten, wie er die Dialoge bringt, das passt alles perfekt und dieser Skeletor ist um einiges böser und unheimlicher als die lila Trashfigur aus der Filmation Serie. Aus Budgetgründen musste wohl auch die Musik recycled werden. Ist schon jemanden aufgefallen, wie sehr das Titellied dem des Superman Films gleicht? Das ist ja 1:1 übernommen worden. Auch sonst findet man sehr viele Anlehnungen, gerade an Star Wars. Da es sicher aber um andere Komponisten handelt, kann man wohl von einem reinen Plagiat aus Einfallslosigkeit (Da ja die ganze Titelsequenz der von Superman gleicht) ausgehen. 

Man kann den Film ja nun auf 2 Arten sehen: Als trashigen 80er Jahre Sci-Fi Film oder eben als Verfilmung von Masters of the Universe. In erster Hinsicht funktioniert er sehr gut, vor allem die schlechte deutsche Synchro trägt da einiges zu bei und der Film ist so auf jeden Fall unterhaltsam. Als Film rund um He-Man misslingt das alles aber total. Es sind kaum noch Figuren aus der Spielzeugserie dabei, dafür einige neue, die man aus Budgetgründen (Gwildor statt Orko) erfinden musste und die sehen nicht wirklich gut aus. Das Verlegen der Story auf die Erde ist genauso dämlich, es passt da nicht hin und die Story wirkt dadurch reichlich dämlich. Warum lässt Skeletor He-Man und die anderen nicht einfach auf der Erde vergammeln? Und wozu braucht es diese Nebenstory um Julie, ihren doofen Freund und die verstorbenen Eltern? Das wirkt total aufgesetzt.

Bleibt insgesamt zu sagen, dass Masters of the Universe zu recht ein Flop wurde. Der Film hat mit der Lizenz kaum etwas zu tun, die Story ist mies und das Budget einfach zu niedrig. Aber als Trashfilm funktioniert er dann noch ganz gut.

Bewertung
7,5/10

Die Wertung für MotU Fans dürfte eher sein:

Bewertung
3/10

Im Forum kommentieren
Letzte Aktualisierung ( 22.10.2009 )
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page