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Meet the Feebles PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
06.05.2007

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Meet the Feebles ist eine Bühnenshow, veranstaltet von einer Ladung Tiere. Was jetzt völlig langweilig nach Muppetshow klingt, entpuppt sich schon sehr bald als wüster Sumpf aus Drogen, Sex und Gewalt. Denn die Tiere sind nicht so lieb wie sie aussehen.
Walross Bletch ist der Leiter der Truppe. Nebenbei steckt er auch noch im Drogengeschäft mit der Mafia und ist mit dem Star der Show, Heidi, dem Nilpferd liiert, was ihn aber nicht wirklich interessiert, denn er macht lieber mit der Katze Samantha rum.
Sein Handlanger ist Trevor, die Ratte, ebenfalls im Drogengeschäft und sein bester Kunde ist der Frosch Wynyard, der bei den Feebles eine Messershow abliefert. Als ehemaliger Vietnamveteran hat er ein Trauma und ist eben schwer Drogen abhängig, hat aber kein Geld und ist so auf Entzug, was seine Treffsicherheit so weit beeinflusst hat, dass er seine weibliche Partnerin getötet hat. Neben dem Drogengeschäft produziert Trevor auch noch heimlich SM Pornos. Harry, der Hase, ist ebenfalls bei dieser Show, aber eine richtige Rolle hat er nicht, stattdessen zerrt er alle, die ihm in die Pfoten fallen ins Bett und hat schon bald eine Krankheit, vermutlich Aids.
Mitten in dieses Chaos platzt der Igel Robert, der im Gegensatz zu den anderen ganz brav ist, sich aber bald in die Hündin Lucille verliebt.
Das Ganze endet im völligen Chaos, als sich die Probleme der Protagonisten immer weiter zuspitzt und sie sich immer weniger gegenseitig abkönnen. Als Bletch Heidi dann vor die Tür setzt, dreht diese endgültig durch…

Pater Jacksons zweiter Film nach Bad Taste lässt sich wohl nur mit einem Wort beschreiben: Grotesk.
Meet the Feebles ist eine richtig böse Satire auf Sendungen wie die Muppet Show. Der Film pendelt immer zwischen tiefschwarzem und absolut perversem Humor. Dabei ist der Film eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Episoden, eine richtige Geschichte an sich gibt es nicht. Denn jede Figur bekommt seine Zeit und verfolgt praktisch einen eigenen Handlungsstrang. Die Hauptgeschichte dürfte wohl dann auch die zwischen Robert und Lucille sein.

Geschmackssache ist Meet the Feebles auf jeden Fall, deshalb kann ich keine absolute Empfehlung aussprechen. Ich fand ihn sehr lustig, aber der perverse Humor  und fickende, drogenabhängige Tiere sind sicher nicht jedermanns Geschmack. Wer aber Braindead oder Bad Taste gut fand, wird auch hier seinen Spaß haben.

Bewertung
7/10
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