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Geschrieben von ShadowAngel
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26.08.2006 |
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Ende des 18. Jahrhunderts ist der Wilde Westen nicht mehr wirklich wild. Mit Eisenbahnen und Unternehmen wird er immer moderner. Das hat auch der alternde Revolverheld Jack Beauregard erkannt. Er will seinen Lebensabend deshalb in Europa verbringen und hat eine Schiffspassage gebucht. Bis dahin vergehen aber noch ein paar Tage. Als er so durch die Gegend reitet, trifft er auf Nobody. Jener verehrt Beauregard und verfolgt ihn von nun an auf Schritt und Tritt. Nach Europa abhauen? Was für ein unrühmlicher Abgang für eine Legende. Nobody will deshalb, dass Jack gegen die wilde Horde antritt. 150 Mann, die so gut sind wie 1000. Sergio Leone ist bekannt für seine Western und hat sich vor allem durch Für eine Handvoll Dollar und Spiel mir das Lied vom Tod unsterblich gemacht. Mein Name ist Nobody stellt so eine Art Parodie auf den Westernfilm dar. Man könnte auch sagen, dass hier metaphorisch der US Western in Form von Jack Beauregard auf den Italo-Western in Form von Nobody trifft. Gelungen ist der Film auf jeden Fall und Henry Fonda und Terence Hill agieren zusammen auf gekonnte Weise und passen, trotz völlig unterschiedlicher Ausrichtungen, sehr gut zueinander. Untermalt wird das Ganze audiotechnisch von Ennio Morricone und er hat einen wirklich gelungenen Soundtrack gemacht. Insgesamt also ist Mein Name ist Nobody ein sehr gelungener und lustiger Western, der sicher niemals an Spiel mir das Lied vom Tod heranreicht, aber trotzdem sehr gut zu unterhalten weiß.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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