Home arrow Filme arrow Missing in Action 19 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Missing in Action PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.02.2009

Image 

In den 80ern gab es viele Actionstars. Schwarzenegger, Stallone, Van Damme, Segal…allesamt keine wirklich brillanten Schauspieler, aber eben Actionstars. Der fünfte in dieser Riege ist wohl Chuck Norris. Heutzutage im Internet vor allem durch die zahlreichen nicht wirklich lustigen Witze (Chuck Norris kriegt bei Praktiker 20% auf alles…auch auf Tiernahrung) bekannt und natürlich durch seine (warum auch immer) sehr erfolgreiche Serie „Walker, Texas Ranger“.

Missing in Action entstand 1984, genauer gesagt entstanden Teil 1 und 2, wobei der heute als Missing in Action 2 bekannte Teil eigentlich der erste ist, aber die Produzenten sahen ein, dass der so schlecht ist, dass sie lieber Teil 2 zuerst in die Kinos schoben.
Wobei auch dieser nicht wirklich brillant ist.
James Braddock ist Soldat und natürlich einer der besten, den die USA je hatten. Der Hauptfeind ist mal wieder Vietnam, dort sollen sich  einige US Soldaten immer noch ins Kriegsgefangenschaft befinden und Braddock soll mal ordentlich aufräumen und sie  retten. Klingt  wie Rambo 2, kam aber eben ein Jahr vorher raus.
Die Handlung ist alles andere als brillant und abgesehen von ein paar Flashbacks, sind die ersten 50 Minuten relativ langweilig.
Dann geht es endlich nach Vietnam und so richtig los mit der Action. Soldaten sterben rechts und links und Boote werden…nun, gesprengt werden sie nicht. In einer Szene fuchtelt Braddock mit einer Granate rum, zieht den Sicherheitsverschluss…guckt blöd, guckt weiter blöd…in der Realität währen da schon 10 Granaten explodiert, ehe er sich entschließt, das Ding mal zu werfen und dann gibt es nur ein wenig  Rauch und die Vietnamesen stürzen ins Wasser. Das muss man gesehen haben – unglaublich wie beschissen das wirkt.

Missing in Action besteht aus nicht mehr. Viel Geballer, das aber eben recht schlecht in Szene gesetzt ist, Schauspieler die jene Bezeichnung nicht verdienen und ein Drehbuch, das einfach nur schlecht ist. Angeblich sollen 6 Menschen daran gearbeitet haben, allein 3 an den Charakteren. Da fragt man sich, was die gemacht haben….wahrscheinlich nur gesoffen und im Delirium irgendwas aufs Papier gekrakelt.

Trashpotenzial hat der Streifen, schon allein weil Chuck Norris eben alles ist, nur kein Schauspieler. Auch der Rest ist eine Ansammlung  verschiedenster B-Schauspieler, wobei man zumindest James Hong aus geschätzten 43 Millionen Serien und Wayne’s World 2 kennt.

Aber auch all das Transpotenzial kann diesen Film nicht retten. Missing in Action ödet die erste Stunde völlig an, wird dann trashig und sinkt ungefähr auf das Niveau von First Blood Part II ab und der Film war schon keine Glanztat.

Bewertung
5,5/10
Im Forum kommentieren
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page