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Ninja Terminator PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
09.02.2010

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Ein vielversprechender Titel, oder? Ninja Terminator vermischt das Beste der 80er: Ninjas und Terminatoren. Zumindest laut dem Titel, aber dieser hat mit dem Film so absolut gar nichts zu tun.

Stattdessen ist Ninja Terminator mal wieder Filmrecycling von IFD – Joseph Lai und Godfrey Ho kennen und mögen wir, denn sie schaffen es immer wieder aus zwei alten Filmen ein neues Trashwerk zu basteln. So auch hier und später wurden Szenen aus diesem Film in einem anderen, nämlich Golden Ninja Warrior benutzt. Witzigerweise geht es um diesen auch in diesem Film. Der Golden Ninja Warrior ist eine kleine Figur, die so ein wenig wie ein kitschiger Briefbeschwerer aus einem Souvenirshop in Chinatown wirkt. Sehr kitschig aber mit magischen Fähigkeiten ausgestattet. Das Ninja Empire ist in Besitz dieser Statue und scheint wohl böse zu sein, denn drei Ninjas schnappen sich die Figur um das Ninja Empire zu bekämpfen oder irgendwie so. Zwischenrein werden dann noch Szenen mit anderen Charakteren geschnitten, dann kommen noch Interpol dazu und ein kleiner rauchender Spielzeugroboter.

Die Handlung ist verwirrend, nach dem Anfang wird beispielsweise direkt mal 2 Jahre in die Zukunft gesprungen und einer der 3 Ninjas ermeuchelt. Das Ninja Empire will nämlich ihre Figur wieder (die in drei Teile geteilt wurde), was in den zwei Jahren passiert ist, wird nicht wirklich geklärt. Auf jeden metzelt sich Hauptheld Harry (sehr ninjaiger Name, oder?) durch einige Gegner, wobei das mitunter schon mal von Pink Floyd Musik unterlegt ist. Hauptfeind ist Tiger Chang, der wohl lächerlichste Oberbösewicht abseits von dem Stage 1 Boss aus Bare Knuckle 3. Er trägt nämlich eine blonde Frauenperrücke…muss ich mehr sagen? Ernst nehmen kann man den nicht, aber das ist einer der wenigen Versuche, wo man Humor in den Film einbringen wollte. Also, ernstgemeinten geplanten Humor – denn der Film bietet so viel unfreiwilligen Humor, das man eh schon die meiste Zeit am lachen ist. Die Dialoge sind mal wieder unglaublich dumm, die englische Synchro ist unterirdisch schlecht und das will schon was heißen.
Auch die Ninjakostüme sorgen für Erheiterung, denn die sehen eher aus wie billige Regenmäntel, in allen Farben. Rot, Gelb, Grün, Tarnfarben und ich dachte eher, den Ninjas geht es darum möglichst unerkannt zu bleiben.

Alle paar Minuten gibt es dann Ninjaaction. Katanas und Wurfsterne werden ausgepackt, es wird gekickt und gemeuchelt, allerdings komplett ohne Blut, was dem ganzen auch schon wieder den Spaß raubt.

Die Darsteller sind nicht der Rede wert, bis auf Jang Lee Hwang den man aus unzähligen Martial Arts Filmen kennen kann und Richard Harrison der in über 100 Trashwerken mitwirkte und vor allem gern von Godfrey Ho recycled wurde. Ihm kauft man den Ninja zwar nicht so wirklich ab, aber was soll’s.

Ninja Terminator ist insgesamt ein ganz spaßiger Film, der zwar nicht der Megakracher ist, aber doch ganz gut unterhält. Außerdem kommt mehrmals ein Garfield-Telefon vor. Garfield ist klasse, auch Ninjas mögen ihn.

Bewertung
7/10
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