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Poltergeist PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
05.06.2007

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Geister terrorisieren eine Familie in ihrem Haus. Tatsächlich war das schon damals keine revolutionäre Idee mehr. Aber ein besseres Gruselhaus als das in Poltergeist wird man kaum finden.

Dabei fängt der Film harmlos an und wirkt in einigen Szenen schon mehr wie eine Komödie oder ein typischer Familienfilm. Die Freelings sind eine ganz normale Familie, zwar nicht aus dem Bilderbuch, denn dafür kiffen die Eltern ein wenig zu viel, aber ansonsten ist alles ganz harmonisch. Sie leben natürlich in einem Vorort und alles läuft toll, bis der Spuk beginnt. Zuerst ganz harmlos, in dem ein kleines Erdbeben entsteht, das nur die Familie spürt oder Stühle über den Boden wandern. Der richtige Horror beginnt während  eines Gewitters, als der große Baum vor dem Haus seine Äste ausfährt und Sohn Robbie greift, während sich ein Tor in eine andere Welt öffnet und die Tochter Carol-Anne verschlingt.  

Mittlerweile ist der Film natürlich zu recht ein Genreklassiker und setzt dabei noch auf echten  Horror und den Terror, dem diese Familie ausgesetzt ist.
Natürlich könnte man nun aus heutiger Sicht genug an dem Film kritisieren. Dass er am Anfang doch ein wenig zu lustig ist und dass es reichlich Klischees und Plotlöcher gibt. Das Haus der Familie muss natürlich auf einem Friedhof stehen. Aber spätestens ab der Mitte des Films denkt man gar nicht mehr über die Schwächen nach, denn Poltergeist funktioniert einfach und das erstaunlich gut.

Selbst nach 25 Jahren wirken die Special Effects nicht so lächerlich, wie man eigentlich vermuten müsste. Selbst der wesentlich jüngere Terminator sieht altbackener aus, als die fliegenden Gegenstände oder der gruselige Clown.

Richtig gut sind auch die Schauspieler, hier hat man auf eher unbekannte Leute gesetzt und das mit Absicht. Man wollte keine bekannten Namen haben und so vom eigentlichen Film ablenken.  
Recht tragisch ist dabei die Tatsache, das einige Schauspieler am berühmtesten dadurch wurden, dass sie kurz nach Fertigstellung des Films oder wenige Jahre später starben und man so mittlerweile vom „Poltergeist-Fluch“ spricht.

Loben muss man auch den gelungenen Score von Jerry Goldsmith und natürlich auch Steven Spielberg, der die Geschichte schrieb und wohl auch Regie führte, obwohl Tobe Hooper angeführt wird. Aber bei den meisten Szenen drängt sich einfach der Verdacht auf, dass hier Spielberg am Werk war.

Bewertung
8,5/10
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