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Predator 2 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
11.05.2008

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Ein Predator ganz ohne Arnie. Kann das funktionieren? 1990 wurde diese Frage mit Predator 2 beantwortet.

Vom Dschungel des ersten Teils geht es nun nach Los Angeles, wohl leicht in der Zukunft angesiedelt. Wieder einmal wird Los Angeles als totale Hölle dargestellt. Bandenkriege, Gewalt und Korruption, Drogen -  und die Polizei ist natürlich machtlos wie immer.
Mitten in diese Kämpfe kommt ein Predator, der mal wieder aus Spaß Jagd macht und viele Leute tötet. John Matrix ist nicht verfügbar und so muss der Polizist Mike Harrigan herhalten.

Gespielt wird dieser von Danny Glover und dieser ist nun nicht wirklich der große Actionstar.
So auf den ersten Blick möchte man glatt Fehlbesetzung schreien, ist Glover ja nun nicht wirklich ein Actionstar und irgendwie kann man sich nicht vorstellen, dass er einen Predator besiegen könnte. Er spielt seine Rolle allerdings so gut, dass sich diese Gedanken nach 5 Minuten von allein auflösen
Auch ein neuer Regisseur ist nun dabei, Stephen Hopkins. Dieser hat zuvor Regie beim grausamen 5. Nightmare on Elm Street geführt, seine bekannteste Arbeit dürfte aber wohl Staffel 1 der Serie 24 sein.

Der Film beginnt gleich actionreich mit einem netten Shootout zwischen einer Bande und der Polizei. Hier findet der Predator auch seine ersten Opfer. Das Tempo und die Reichhaltigkeit der Action wird über den ganzen Film beibehalten und das ist auch gut so. Das Drehbuch gibt nichts her, die Story absolute Nebensache und so ist man froh das wenig geredet und viel geballert wird.

Natürlich kommt der Film nicht ohne die üblichen Klischees aus. Vor allem die am Anfang gezeigten Banden sind übelste Klischeebilder, von den Kolumbianern die natürlich vor dem Kampf erstmal Kokain brauchen oder den Jamaikanern die Voodoo betreiben, auch wenn Voodoo und Jamaika nicht zusammen gehören. Und dann reden die auch noch mit einem richtig klischeehaften Akzent. Es wirkt schon etwas lächerlich.

Richtig gut wird der Film ab der Mitte. Der Predator sorgt für Krawall. Die Penthouseszene ist sehr gut gemacht und auch der Showdown ist sehr gelungen, auch wenn er etwas in die Länge gezogen ist. Vom Kühlhaus geht es über das Dach, in eine Wohnung und von dort in das Predatorraumschiff. Die Szenen im Kühlhaus erinnern ein wenig an Aliens, von der Atmosphäre, das ist auf jeden Fall gelungen. Schauspielerisch gibt es nicht viel zu sagen. Die meisten Schauspieler sind Statisten. Glover der Star. Erwähnenswert ist aber auf jeden Fall Bill Paxton. Er hat es nun geschafft, sowohl von einem Predator, als auch einem Alien sowie vom Terminator angegriffen oder getötet zu werden. Glückwunsch. Das Kostüm des Predator sieht gewohnt gut aus. Natürlich zeichnet sich Stan Winston dafür verantwortlich und dieser gab dem Predator eine Menge neuer Waffen wie den tödlichen Frisbee oder das Netz.
Predator 2 ist ein guter Actionfilm. In jedem Fall wesentlich besser als sein Ruf. Er kommt zu keiner Sekunde an den Vorgänger oder andere Actionkracher wie Terminator oder Commando ran, aber er unterhält, abgesehen von einigen Längen.

Bewertung
7/10
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Letzte Aktualisierung ( 11.05.2008 )
 
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