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Revenge of the Nerds PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
19.12.2010

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Nerds, Menschen die sich hauptsächlich auf amerikanischen High Schools/Colleges finden und dort vor allem von den Jocks, den Sportlern belästigt werden. In verschiedenen Medien wird dieses Verhalten zwischen Nerds und allen anderen behandelt, bei Filmen etwa Ende der 70er mit Animal House von John Landis und Ivan Reitman. Vor ein paar Jahren auch in Form eines populären Videospiels: Bully (Canis Canem Edit)
Dazwischen als Produkt der 80er kam Revenge of the Nerds. Ob nun Michael Jacksons Thriller läuft oder der allgemeine Look danach wirkt: Man sieht dem Film an, das er aus den 80ern stammt und trotzdem ist er anders als andere High School Filme wie etwa Breakfast Club.

Lewis Skolnick und Gilbert Lowe sind unsere Protagonisten. Zwei Nerds aus dem Bilderbuch mit dämlichem Aussehen, blöder Lache und sexhungrig aber eben doch Nerds die sich mehr um Computer und Roboter kümmern. Sie kommen neu auf das Adams College – um Informatik zu studieren.
Soweit läuft alles gut, bis die Jocks, die Sportler, ihr Heim abfackeln und deshalb zwangsläufig in das Gebäude kommen wo die Neulinge des Colleges untergebracht sind. Diese finden sich in der Sporthalle wieder und finden das gar nicht gut. Auf eigene Faust beschließen sie eine eigene Unterkunft zu finden. Nahcdem Skolnick und Lowe von  den Jocks als erste verarscht werden, entbrennt ein regelrechter Krieg. Das College wird weniger vom (selbst sehr nerdigen) Schulleiter geführt als eben von den Sportlern rund um Trainer Harris (wunderbar gespielt von John Goodman)
Beide Gruppen beharken sich weiter, wobei die Sportler eben rohe Gewalt einsetzen während die Nerds ihren Geist nutzen. Etwa in der „Panty Raid“ Szene, wo sie nicht nur der Unterwäsche der den Sportlern angehörigen Mädels klauen sondern auch noch Kameras in deren Räumen unterbringen um sich auch noch zusätzlich eine Stimme zu verschaffen, verschaffen sie sich die Unterstützung der Lambda Lambda Lambda Vereinigung. Alles spitzt sich auf den Greek Festival Wettkamp zu wo es zum finalen Kampf der Nerds und der Jocks kommt.

Das Thema wurde gerade mittlerweile schon öfters behandelt, es ist also kein Neues. Gerade bei dem Bully Videospiel kann man sehr gut sehen, wie sehr es unter anderem von diesem Film inspiriert wurde. Revenge of the Nerds ist dabei weder sonderlich revolutionär noch überraschend, da man eigentlich viele Szenen und vor allem das Ende schon fast erahnen kann, aber – und das ist eben was zählt: Der Film unterhält. Man mag nicht vor Lachen am Boden liegen, aber es gibt sehr viele witzige Szenen und insgesamt ist der Film einfach extrem unterhaltsam. Was auch an den Darstellern liegt. Goodman wie schon erwähnt ist als Trainer sehenswert. Unter den Sportlern findet sich auch Ted McGinley der einige Jahre später als Jefferson D’Arcy bei Married with Children richtig berühmt wurde. Er ist einfach auch hier schon so richtig schön fies und schmierig, was man auch von seinem besten Freund Ogre gespielt von Donald Gibb sagen kann.
Sehr gelungen sind auch einige Szenen wie der finale Wettkampfshowdown mit sehr witzigen Musikszenen, wobei der meiste Humor schon fast eher im Hintergrund ist. Sei es das Burning down the House von Talking Heads im Hintergrund läuft wenn die Sportler ihre Unterkunft abfackeln oder diese bei ihrer Musiknummer eine Anzeigetafel mit dem Ergebnis 69:0 haben. Der Humor ist eben manchmal auch recht niedrig angesiedelt, teilweise sicher auch dafür geeignet heutige politisch korrekte Emo-Pussies zum Weinen zu bringen aber das macht eben den Film so unterhaltsam und spaßig.

Auch wenn es nicht revolutionär ist, auch wenn es vorhersehbar ist, kann das Fazit nur lauten das Revenge of the Nerds wie gesagt einfach ein sehr unterhaltsamer und witziger Film ist.

Bewertung
8,5/10
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