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Die 80er. Glam. Hard Rock Ja, es ist die Zeit, als es geniale Musik gab und viele „Sunset Strip“ Bands, die nichts konnten, aber schnell absahnen wollten. Zu jener Zeit entstanden viele Horrorfilme, die in diesem „Hairspray“Millieu angesiedelt waren. Egal ob Black Roses, Hard Rock Zombies oder eben dieser Rocktober Blood. Über die Schauspieler muss man keine Worte verlieren, hier hat man mal wieder die „Elite“ der Nichtskönner zusammengekarrt, sie alle haben allenfalls noch in 1-2 anderen C-Filmen unter Beweis gestellt das sie nichts können, auch wenn es immer noch besser ist, als das, was bei Troll 2 geboten wird. Rocktober Blood ist der Name einer Band, rund um den Sänger Billy, der irgendwie austickt und alle abschlachtet, dann verschwindet. Wobei ich gern anfügen will, das ein Film, der als erste Szene eine Jack Daniels Flasche in den Mittelpunkt rückt ja eigentlich nur gut sein kann....oder etwa nicht? Nach einiger früher Gruselei und Slasherei folgt der Schnitt. Wir lieben diese Texteinblendungen. Zwei Jahre später...jaha, da sind Rocktober Blood wieder auf Tour. Wobei wir da erstmal einen Typen sehen, der eine Mischung aus Pantomime und Michael Jackson darstellt. Von Glaskasten bis Moonwalker wird in 15 Sekunden das Programm abgefahren. Der Schnitt folgt zu einem Kameratypen und einem anderen Kerl, der erklärt, dass er jetzt mal besoffen werden will und dann ficken will oder so. Ja, das waren die 80er, da ging das noch so locker einher (denke ich mal, ich weiß das ja nicht) und man konnte auch locker Kokain in der Öffentlichkeit schnupfen. Der Typ entpuppt sich als Moderator für einen Sender. Es wird erklärt, dass Rocktober Blood einen neuen Namen hat und von der Tussi oder Freundin von Billy gefronted wird. Klasse. Dann wird ein wenig geslashed wie man es so kennt, aber generell muss man sagen, dass der Mittelteil recht belanglos daherplätschert, ohne dass da wirklich etwas interessantes passiert. Spannung kommt keine auf. Aber genauso wie der Anfang überzeugen kann, rockt das letzte Drittel daher. Da gehts nach langer laberei zurück auf die Bühne, es wird die Gitarre ausgepackt und gerockt. Und dann steht der totgelaubte Billy auf der Bühne und es gibt das wahnsinnige Finale. Das muss man gesehen haben, es ist so unglaublich, das gibt es gar nicht. Beverly Sebastion (ja, dieser Slashertrash kommt von einer Frau!) hat mit Rocktober Blood einen Film geschaffen der am Anfang und am Ende überzeugen kann, dazwischen gibt es leider zu viel Leerlauf, wo im Prinzip nichts passiert und da es im Prinzip keine echte Handlung gibt, sind die Dialoge eigentlich überflüssig. Hat man allerdings schon Black Roses und Hard Rock Zombies gesehen und will mehr 80er Glam Rock Trash, ist das sicher der nächstbeste Film.
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