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Sinbad of the Seven Seas PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
01.05.2007

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Die Geschichten von Sinbad oder Sindbad, wie auch immer man ihn nun nennen mag, sind ja allgemein bekannt. Selbst Edgar Allan Poe hat eine Geschichte über ihn verfasst und jene soll angeblich als Vorlage für diesen Film benutzt worden sein. Vergesst das am besten gleich wieder.

Sinbad ist Seefahrer und schippert gemütlich durch die Gegend und das mit einer kampfstarken Truppe, bestehend aus Prinz Ali, Poochie, dem Zwerg Poochie, dem Wikinger, dem chinesischen Glücksritter und dem Muskelprotz Saropoulis. Hier merkt man schon, dass es mit der Kreativität nicht weit her ist, denn vom Wikinger und dem Chinesen wird man nie die Namen erfahren. Jetzt kehren sie nach Hause zurück, nach Basra. Das soll eine ganz tolle Stadt sein und Ali soll da seine Traumfrau Alina heiraten. Aber es gibt natürlich einen Bösewicht.
Der Zauberer Jaffar hat finstere Pläne, will die Welt erobern, hat den König in seiner Gewalt und so weiter. Mal ehrlich, das hat man schon tausendfach gehört. Der Bösewicht im Orient heißt immer Jaffar (Denkt nur mal an Prince of Persia) und natürlich begibt sich Sinbad mit seiner Truppe auf zur Rettung.

Lou Ferrigno als Sinbad und das mit einer David Hasselhoff Gedächtnisfrisur. Allein das macht den Film schon sehenswert und wenn er dann noch krampfhaft versucht zu schauspielern, liegt man vor Lachen am Boden. Am besten ist die Szene wo er mit einer Handvoll Schlangen redet und gerade zu darüber philosophiert, dass die Schlangen ja niemand mag, weil die Menschen Angst vor ihnen haben aber vor dem guten Sinbad muss niemand Angst haben. Wohl aus Schock vor dieser schauspielerischen „Leistung“ verwandeln sich die Schlangen in ein Seil, mit dessen Hilfe sich Sinbad aus einem Loch rettet.

In der Folge schippert Sinbad durch die Pampa, zu Inseln die alle besonders einfallsreiche Namen haben Isla de la Muerte, Isla of the Damned. Hier waren wirklich kreative Köpfe am Werk und spätestens wenn dann Zombieritter auf lebenden Pferden auftauchen, fühlt man sich an Die Nacht der reitenden Leichen erinnert.
Die Schauspieler, so weit man jene so nennen darf, sind natürlich furchtbar die Musik besteht aus diesem typischen 80er Jahre Barbaren Keyboardgedudel. Es wird also alles aufgefahren.

Spaß macht Sinbad of the seven Seas auf jeden Fall, es ist ein genialer Trashfilm der quasi im Minutentakt eine neue Absurdität aufführt, dämliche Dialoge und billige Kulissen zuhauf bietet. Die 90 Minuten, die der Film läuft, unterhält er auf jeden Fall. Zumindest dann, wenn man etwas für Trash übrig hat und nicht zu viel nachdenkt. Stellt am besten schon mal eine Flasche Whisky oder zumindest ausreichend Bier bereit. Ich hab es bereits gebraucht als die Erzählerin (Soll angeblich Daria Nicolodi sein, wie tief ist sie gesunken) anfing, über Basra und den ganzen Mist zu labern.
So ist er auf jeden Fall wahnsinnig lustig.

Bewertung
9,5/10
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