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Die Star Trek Serie wurde 1969 eingestellt, erst da ging der Hype um die Serie richtig los. In den 70ern präsentierte man sowohl eine kurzlebige Zeichentrickfassung als auch die Pläne für eine neue Serie. Star Trek Phase 2 sollte diese heißen und das Drehbuch für einen Pilotfilm hatte man schon fast zusammen. Aus der Serie wurde dann doch nichts. Stattdessen sollte nun der erste Kinofilm folgen. An sich eine gute Idee, trat Star Wars zuvor ja eine riesige Science-Fiction Welle los. 1979 erschien dann also der Film, in dem eine riesige Energiewolke durchs All zieht. Sie zerstört ein paar klingonische Schiffe und ist auf dem Weg zur förderalistischen Raumbasis Epsilon IX und damit auch auf direkten Kurs zur Erde. Natürlich ruft man sofort Kirk und seine Crew, mit der neu renovierten Enterprise fliegen sie zur Wolke und dann gleich hinein, woraufhin sich Navigationsoffizier Ilia auflöst und durch eine identisch aussehende Maschine, die sich V’Ger nennt, ausgetauscht wird. V’Ger ist das Sprachrohr der Wolke und auf der Suche nach seinem Schöpfer. Man findet heraus das die Wolke von der Erde selbst stammt und dort im 20. Jahrhundert losgeschickt wurde. Die Story ist doof und auch praktisch ein Remake der Folge The Changeling der alten Serie. Diese wurde nun also auf über 130 Minuten aufgeplustert. Gleichzeitig hatte das Produktionsteam noch ein recht großes Budget zur Verfügung, das sie in Special Effects steckten. Viele Special Effects und das alles eingebettet in einen langatmigen, langsamen Film, der sich mehr an 2001 als an Star Trek orientiert. Gleichzeitig merkt man auch, dass Regisseur Robert Wise von Star Trek nicht viel Ahnung hatte. Die Charaktere haben sich zum teil recht drastisch verändert und wurden mitunter sogar unsympathisch, vor allem wie sie mit dem neuen Charakter des Captain Decker umgehen. In der Serie hätte es das nicht gegeben. Gerade Captain Kirk wirkt hier wie ein riesiges Arschloch, McCoy ist der Sprücheklopfer der Galaxis geworden und Spock hat man so ganz krampfhaft eingebaut, ohne dass es großen Sinn ergibt. Der Rest der alten Crew wurde zu Statisten degradiert und die neuen Figuren am Ende geopfert, man hat hier also nicht mal die Chance Sympathien zu den neuen aufzubauen. Das einzig gute an dem Film ist der Anfang und ein spektakulärer Flug rund um die Enterprise. Danach schaltet man besser ab, wirft die DVD in den Müll und schaut sich die wesentlich gelungeneren Fortsetzungen an. Denn auch der Director's Cut vermag diese Katastrophe nicht mehr zu retten.
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