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Street Fighter PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
24.06.2006

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Der Diktator M. Bison regiert mit seiner riesigen Armee ein Land, aber das reicht ihm natürlich nicht, denn man muss dann ja auch die ganze Welt bedrohen und vielleicht noch nebenbei erobern. Dazu nimmt er 60 UN-Mitarbeiter als Geisel und fordert ein paar Millionen Lösegeld. Als das Ganze zu eskalieren scheint, nimmt Colonel Guile die Sache selbst in die Hand…

Auweia, was ist das denn…das Videospielverfilmungen nicht wirklich klappen, sollte man seit Super Mario Bros. wissen, aber Steven E. De Souza (In den 80ern hat er noch die Drehbüchern zu genialen Actionfilmen wie „Nur 48 Stunden“ und „Stirb Langsam“ abgeliefert) wollte sich wohl trotzdem daran wagen und nahm dafür das populärste Beat ’em Up zur Vorlage. Wie gesagt, nur zur Vorlage, denn das, was da über den Bildschirm flimmert, hat ausser den Namen kaum noch etwas mit dem Spiel zu tun. Wild durcheinander gewürfelt finden sich Kämpfer in völlig neuen Rollen, wie z.B. Sumokämpfer Honda, der hier ein Kameramann ist und an der Seite von Reporterin Chun Li steht. Auch haben die beiden Helden Ryu und Ken nicht mehr viel zu melden. Der klare Star ist Guile, gespielt von „Megaschauspieler“ Jean-Claude van Damme, der dieses Machwerk tatsächlich für einen seiner besten Filme hält. Aber na gut, er hat wirklich viel Schrott gemacht. In anderen Rollen haben wir dann noch Popsternchen Kylie Minogue als Cammy und Raul Julia als Bösewicht Bison. Dieser ist auch der einzige, der wirklich überzeugen kann. Trotzdem ist es doch irgendwie schade, dass ausgerechnet dieses Meisterwerk des schlechten Geschmacks sein letzter Film werden würde.

Nein, dieser Film ist einfach nur schlecht und nicht mal wirklich als Trash tauglich.

Bewertung
3/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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