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Teenage Mutant Ninja Turtles 2 - The Secret of the Ooze PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.03.2007

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Teenage Mutant Ninja Turtles war mit über 200 Millionen Dollar Einspielergebnis der fünft erfolgreichste Film des Jahres 1990 und da die Turtles nach wie vor furchtbar angesagt waren, kam nicht mal ein Jahr später bereits der Nachfolger.

The Secret of the Ooze ist dabei um einiges bunter und irgendwie auch trashiger als der Vorgänger, was nicht zuletzt an einigen neuen Gegnern liegt.

Auch wenn die Turtles anders dachten, hat Shredder tatsächlich irgendwie überlebt und ist nun zurück. Er will wieder den Foot Clan aufbauen und stößt auf ein Unternehmen namens TGRI, das Ooze produziert, eine grüne Pampe, durch die auch die Turtles entstanden sind. Er will dieses Ooze dazu verwenden, um eigene Mutanten zu erschaffen, mit denen er die Turtles vernichten kann.

Auch wenn die Vermutung nahe läge, sind die von Shredder erschaffenen Mutanten nicht Bebop und Rocksteady, sondern zwei neue Kreaturen namens Tokka und Rahzar. Eine merkwürdige Wahl, denn mit den ersten beiden hätte man wohl eher die Fans zufrieden stellen können.
Auffällig am zweiten Turtlesfilm ist, dass er, wie gesagt, um einiges trashiger und farbiger daherkommt als der erste Teil.  Man wollte sich wohl etwas näher an die Zeichentrickserie begeben, aber einige Szenen sind hier schon extrem unglaubwürdig. So kämpfen die Turtles im Lager des Foot Clans gegen die beiden Mutanten, brechen dort durch eine Mauer und landen plötzlich mitten in einem Konzert von Vanilla Ice, worauf dieser gleich noch einen passenden Song  vorträgt.

Der Film hat auch einige recht negative Momente. Dass die Turtles nun so gut wie gar nicht mehr ihre Waffen einsetzen, ist irgendwie dämlich. Wofür haben sie die, wenn sie sich hier plötzlich normal rumprügeln? Das passt nicht, auch wenn die Kampfszenen ganz gut gelungen sind.
Sehr schade ist auch, dass Casey Jones komplett weggefallen ist. Der Pizzalieferant Keno ist doch nun wirklich kein Ersatz für den…
Und dann haben wir da das Ende. Das extrem misslungene Ende. Zuerst präsentiert man die gute Idee des Super Shredders und dann vernichtet er sich selbst in der von ein paar kleinen Holzbacken getroffen wird? Im ersten Teil wurde er von einer Müllpresse zerquetscht und tauchte doch wieder auf, hier ist er nun mutiert und wird von Holzbrettern getötet? Lächerlicher geht es eigentlich nicht mehr.

Über die Schauspieler kann man praktisch genauso wenig sagen, wie im Vorgänger. Die meisten stecken ja unter Kostümen und die anderen haben meist zu kleine Rollen, als dass sie überhaupt sonderlich viel zeigen könnten.

The Secret of the Ooze kommt zu keiner Sekunde an den ersten Turtles Film ran. Wirklich schlecht ist er aber auch nicht, trotz einigen störenden Dingen, hat man sich auf einige Stärken des Originalfilms zurück besonnen, es gibt wieder zahlreiche doofe oder lustige Sprüche, die Kampfszenen sind gut und Shredder nach wie vor ein toller Bösewicht. Trotzdem schafft es der Film nicht über die Überdurchschnittlichkeit hinaus.

Bewertung
7/10
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