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Teenage Mutant Ninja Turtles 3 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
14.04.2007

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1991 erschien das Videospiel Turtles in Time in der Spielhalle und kurz darauf auch auf dem SNES. Wie der Name schon andeutet, reisen die mutierten Schildkröten hier durch die Zeit.

Der dritte Film dreht sich ebenfalls um eine Zeitreise. April ersteht ein altes japanisches Zepter, das aber mehr nach einer schrottigen Straßenlaterne aussieht und schenkt dieses Splinter. Das Ding beginnt zu leuchten und April verschwindet. Die Turtles reisen hinterher und finden sich im japanischen Mittelalter wieder.

Im Prinzip ist das die ganze Geschichte und die ist dämlich. Schon allein die Idee, die Turtles irgendwo in die Vergangenheit zu stecken, damit sie dort gegen irgendwelche Samurais, Ninjas und einen Bösewicht kämpfen, der nur für diesen Film erfunden wurde, ist mies. Shredder taucht nicht auf, eben so wenig seine Handlager und andere Bösewichte aus den Comics oder der Serie wie Adversary oder Leatherhead gibt es hier auch nicht zu sehen.

Dafür ist TMNT3 der mit Abstand trashigste und dämlichste Film der Reihe. Unpassende, idiotische Sprüche wie „What are you expecting? The Addams Family?“ oder “I’m a Turtle and I can’t get up” während einer der Turtles im Schlamm liegt, müssen doch echt nicht sein.
Dazu gibt es hier kaum Kämpfe, die meiste Zeit wird gelabert oder es kommt zu unglaublich beschissenen Tanzszene, wo man noch Tarzan Boy von Baltimora ausgepackt hat. Wollte man hier dass Franchise vernichten?

Es wird noch besser. Die Kostüme der Turtles sehen dämlich aus, obwohl der Film das zweithöchste Budget der drei Filme hatte, wirken die Turtles, als wären sie aus einer drittklassigen Fernsehserie gesprungen.
Aber es wird sogar noch besser. April sitzt in einem dreckigen Verlies. Dort sitzt auch ein Typ und April stellt fest, dass er ein Vorfahre von Casey Jones ist. Jetzt überlegen wir mal. Casey Jones ist Amerikaner und sieht auch so aus, warum sollte sein Vorfahre in einem japanischen Verlies hocken? Gesteigert wird die Szene schon ein paar Sekunden später, als April eine Ratte sieht und laut ausspricht, dass sie die doch von irgendwo her kennt. Irgendwie ist das einfach zu absurd.

Auch steckt der Film voller Fehler. Im großen Endkampf kann man die Statisten sehen, wie sie so tun als würden sie kämpfen, ihre Waffen schlagen meterweit an den Gegnern vorbei. Am Ende fällt dann der Bösewicht ins Wasser. Das sollte er zumindest und es gibt auch die entsprechenden Geräusche. Aber auch hier waren wohl ein paar bekiffte Affen am Werk, denn die Kamera hält voll auf das Wasser, während der Bösewicht einfach verschwindet…weg, aus dem Film geschnitten und trotzdem hört man wie etwas ins Wasser fällt. Was soll man dazu noch sagen?

Leider schafft es Teenage Mutant Ninja Turtle 3 auch nicht zum Trashfilm, auch wenn man es mit den Filmfehlern, den Plotlöchern und den dummen Sprüchen scheinbar krampfhaft versucht hat, aber insgesamt ist der Film einfach zu öde, zu stupide und uninteressant.

Bewertung
2,5/10
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