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Der erste Terminator hat versagt und so drückt Skynet mal eben auf Play again seiner Zeitmaschine, um abermals einen Terminator zurück in die Vergangenheit zu schicken. Diesmal ist aber nicht Sarah Connor das Ziel, sondern ihr Sohn John, der ja später der große Anführer der Menschheit wird. Da ja auch der erster Terminator versagt hat, schickt man nun ein Nachfolgemodell auf die Jagd. Der T-1000, der flüssig ist und die Gestalt anderer Menschen annehmen kann. Da der kleine Johnny ja nun nicht allein gegen den bösen Terminator kämpfen kann (Sarah sitzt ja in der Irrenanstalt und penetriert das Personal mit Kampfkugelschreibern), hat die Resistance der Zukunft mal eben Skynet geentert und einen eigenen Terminator zu Johns Schutz zurückgeschickt. Kein T-1000 sondern den alten T-800. Eine epische Schlacht beginnt… Terminator 1 war damals ja ein überraschender Erfolg. Er war düster, böse, brutal und absolut low-budget, was den Film zum Kult machte. Erfolgreiche Filme ziehen Sequels nach sich und so erschien Terminator 2 sieben Jahre später. Fangen wir mit dem positiven an: Der Film ist klasse und ein genialer Actionfilm. Er bietet viel Action, geniale Special-Effects und tolle Schauspieler. Arnies österreichischer Akzent sorgt sowieso immer für Bonuspunkte. Auch die musikalische Untermalung ist sehr gelungen. Trotzdem ist der Film eben ganz anders als der Vorgänger. Nicht düster, nicht brutal, dafür bunt, laut und recht mainstreamig. Der T-800 ist der Held, der in der Mitte des Films eher zur Witzfigur mutiert, auf einem Bein stehen darf und statt zu töten, muss er lernen zu grinsen. An der Stelle hätte ich mir nun gewünscht, dass sich der Terminator zurückerinnert, dass er mal eine böse Killermaschine war und John per Kopfschuß ins Nirvana befördert. Aber trotz dieser Kritik ist Terminator 2 ein extrem gelungener Actionfilm, der Spaß macht.
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