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Terminator 3. Warum wurde dieser Film eigentlich gemacht? Am Schluss von Terminator 2 könnte man ja denken, dass die Terminatoren und Skynet am Ende sind. Ausgelöscht. Aber nein, wir befinden uns praktisch in der Gegenwart. John ist erwachsen, Sarah gestorben und man stößt schon auf den ersten richtig peinlichen Fehler. Erklärt uns John ja, dass er mit 13 Jahren das zweite Mal vom einem Terminator gejagt wurde. Schade nur, dass er in Terminator 2 gerade mal 10 war. Wäre er 13, hätte das Ganze im Jahr 1998 gespielt und der Judgment Day wäre längt geschehen und Sarah, die im Film noch lustig mit Waffen rumspringt, hätte auch nicht gelebt. Bei so einem Film ist das schon peinlich. Neue Filmcrew hin oder her, sie hätten sich zumindest mal Terminator 1 und 2 ansehen können. John Connor ist also allein und versteckt sich, ganz so, als ob er wüsste, dass noch etwas auf ihn zukommt. Das kommt auch, in Form eines weiblichen Terminators. Wie revolutionär. Andererseits muss man sich fragen, ob Kristanna Loken wirklich die passende Besetzung ist. Eine Kampfmaschine, die wie ein Model aussieht? Das passt nicht, auch wenn die Filmemacher verzweifelt erklären, dass sie so in der Zukunft leichter Menschen überrumpeln kann, aber müsste man dann die männlichen Terminatoren nicht auch so „hübsch“ machen? Die bleiben aber fies dreinblickende Kampfmaschinen. Fies gucken…das versucht Kristana hier auch und scheitert. Teilweise wirkt das viel zu aufgesetzt und lächerlich. Genauso wie eigentlich alle Szenen, in denen sie krampfhaft versucht, mit Waffen umzugehen, Menschen zu töten oder vom T800 rumgeworfen wird. Völlige Fehlbesetzung. Genauso wie John Connor, der von Nick Stahl gespielt wird. Warum? Es ist ja nicht so, dass Edward Furlong nicht verfügbar gewesen wäre und es ist generell dämlich Schauspieler einfach so auszuwechseln, zumal Nick Stahl nicht wirklich toll spielt Aber wenigstens haben wir Arnie als den Terminator, auch wenn er laut Film ein anderes Modell ist und deshalb all seine Sprüche wie I’ll be back nicht mehr weiß, andererseits kennt er ganz am Anfang noch die Sache mit der Sonnenblende im Auto. Solche kleinen Fehler sind ja noch überschaubar, aber man merkt, dass Arnie alt ist. Sein Terminator wirkt auch alt und müde. Aber das trifft auf den gesamten Film zu: Müde. Man hat alles irgendwie schon mal gesehen und die Story ist von Teil 2 auch nicht so weit entfernt. Man könnte schon fast Remake dazu sagen. Zwar ist die Action ganz nett und das Ende sehr überraschend, aber dazwischen droht man einzuschlafen, wenn man nicht gerade damit beschäftigt ist, Flüche gegen das Produktionsteam auszusprechen. Die Rebellion der Maschinen ist vielleicht nicht völlig katastrophal, wie gesagt, es gibt einige gute Actionszenen und der Schnitt am Anfang mit der Bierflasche ist gelungen. Ansonsten ist das hier des Terminators einfach unwürdig.
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