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TerrorVision PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.11.2007

 

Immer wieder ist sie das Ziel von Außerirdischen: Die Erde. Eigentlich sollte man annehmen, dass unser Planet stinklangweilig wäre und trotzdem tauchen sie immer auf. Manchmal aber nicht ganz freiwillig.
So trifft es dieses Mal eine unschuldige, aber sehr merkwürdige Familie. Diese lässt sich grad eine große Satellitenschüssel einbauen, als über diese merkwürdige Signale empfangen werden. Kurz darauf taucht auch schon ein grunzendes Monster auf, dass die Swingerparty der Eltern stört und einige Menschen frisst…

TerrorVision könnte an sich ein recht durchschnittlicher Sci-Fi Film sein. Alien landet, macht Ärger, wird vernichtet. Das altbekannte Schema. Aber dieser Film ist dann doch sehr eigen und das nicht nur, weil er ganz deutlich zeigt, dass er aus den 80ern stammt.
So haben wir die Eltern, mit zwei Kindern die noch weit von erwachsen entfernt sind. Der kleine Junge spielt mit Waffen und Handgranaten, die Tochter läuft rum als würde sie jeden Moment auf den Strich gehen, das Haus hat einen Bombenschutzkeller, der randvoll mit Waffen ist und überall im Haus hängen leicht pornographische Bilder. Persönlich hab ich so viel schräges nur selten gesehen und ich dachte schon „Juhu, das wird lustig“.

Das wurde es am Ende dann aber irgendwie doch nicht. Abgesehen von diesen Momenten oder wenn die Eltern eben ihre Sexbekanntschaft nach Hause nehmen (und feststellen, dass der Typ schwul ist), ist das Ganze reichlich unspektakulär. Stattdessen werden allerlei Klischees bedient. Der kleine Junge ist der erste, der das Monster sieht, die Eltern glauben ihm natürlich nicht, seine Schwester ebenso wenig. Man kennt das aus zig Filmen. Der Freund der Tochter ist so ziemlich der klischeehafteste „Metaller“, der mir je untergekommen ist, wenigstens wird er noch gefressen. Zwischendrin treibt dann auch noch eine Elvira Kopie namens Medusa ihr Unwesen.

Die Schauspieler sind praktisch allesamt unbekannt, bis auf Gerrit Graham, der in den 80ern ja in einigen (Trash)filmen mitspielte und sie sind auch allesamt ziemlich schlecht, was auch für die Special Effects gilt, die Todesstrahlen sind klar reingemalt. Zumindest das Monster sieht mit seinem großen Kulleraugen irgendwie niedlich aus.

Nun ist TerrorVision kein so schlechter Film, mit seinen 80 Minuten ist er schnell rum und langweilt eigentlich auch kaum, aber trotzdem hinterlässt er einen sehr unbefriedigenden Eindruck. Es fehlt einfach das Besondere, das diesen Film über die zahllosen anderen 80er Jahre Sci-Fi Trashfilme heben würde.

Bewertung
6/10
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