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Geschrieben von ShadowAngel
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11.07.2008 |

Best.Trash.Ever. Und so etwas würde ich sicher niemals einfach so sagen. Aber The Machine Girl hat sich das Prädikat verdient. Die Handlung ist wirr, die Splatterszenen massiv, das Overacting riesig und vor allem die englische Tonspur ist so trashig mies, dass sie den Film in eine gänzlich neue Sphäre bringt. Nein, den sollte man sich nicht im Original ansehen, die englische Synchro ist Pflicht für maximalen Spaß.
Schon die ersten 5 Minuten sind der Wahnsinn. Eine junge Frau stürmt in eine Lagerhalle, wo gerade ein paar Typen einen anderen Typ malträtieren. Nach einer kurzen Kampfansage fliegt dem Anführer der Gang auch schon der Arm weg. Die Frau zeigt daraufhin, dass sie auch nur einen Arm hat und steckt sich sogleich eine monströse Gatling auf den Armstumpf und während man noch damit beschäftigt ist über diesen Wahnsinn zu lachen, wird viel geballert, noch mehr geblutet und vor allem gestorben. Der Vorspann läuft und ich hatte schon mehr Spaß als bei so mancher Hollywoodproduktion der letzten Jahre.
Nein, The Machine Girl will nicht ernst sein, es will auch kein guter Film sein. Es ist, was es ist: Trashsplatter erster Klasse. Grenzen gibt es nicht, denn so etwas kennen die Japaner schlicht nicht. Sicher ist nicht alles neu, was man hier sieht, aber es ist wohl der „kompletteste“ Splatterfilm überhaupt. Denn es wird alles geboten, was man braucht: Große Waffen, Katanas, wilde Kämpfe, Blut, fliegende Körperteile, eine Kettensäge und selbst Ninjas tauchen auf. Was aber noch viel wichtiger ist: Drill Bra. Wahnsinn.
Die Handlung ist dagegen mal wieder nur Mittel zum Zweck und die typische Rachestory. Amy ist unsere einarmige Heldin. Am Anfang hat sie noch beide Arme, aber dann wird ihr Bruder getötet, sie geht auf den Rachefeldzug, der aber misslingt. Sie wird gefoltert und verliert ihren Arm. Was aber gut ist, denn sie kann fliehen, landet bei einem Paar und die bauen ihr sofort besagte Gatling die auf den Arm passt. Dann kommt eine Rockytypische Trainingsszene und der Rachefeldzug Teil 2 wird gestartet.
Zwischendrin wird ein paar Mal auf Drama gemacht, aber so richtig klappt das nicht. Zwar sind die Darsteller doch besser als erwartet, aber das bedeutet nicht, dass sie auch nur annähernd gut sind. Die meisten Darstellerinen sind sogar aus dem Erotikbereich, aber besser als der Darstellerhaufen aus Troll 2 sind sie allemal. Allerdings liegt es auch an besagter englischer Sycnhro, die so furchtbar ist, dass man es gehört haben muss. Entweder übertreiben die Sprecher gnadenlos oder sie untertreiben und bei den dramatischen Szenen gibt es meist eine Mischung aus beidem. Spaß macht das auf jeden Fall.
Auch die Musik ist klasse. Sie hängt irgendwo zwischen James Bond, Porno und dieser typischen Patriotenmusik aus Schrott wie Armageddon oder Independence Day.
Was bleibt noch zu sagen…erleben muss man The Machine Girl auf jeden Fall. Es ist absoluter Wahnsinn und lässt sogar Filme wie Story of Ricky oder Versus hinter sich. Für Menschen, die Wert auf Niveau legen oder Blut und Splatter nicht mögen, ist der Film natürlich so gar nichts. Alle anderen aber werden mächtig viel Spaß haben und das am besten mit Freunden und reichlich Alkohol.
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Letzte Aktualisierung ( 20.07.2008 )
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