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Beck ist Geldeintreiber und noch dazu ein sehr friedlicher, er gibt den Leuten immer zwei Möglichkeiten, wenn es darum geht, wie sie ihre Schulden begleichen, eine friedliche und eine nicht ganz so friedliche. Die meisten wählen natürlich Option B und bereuen das meist sehr schnell, wie auch dieser Footballspieler, der zu Beginn des Films in einer Disco von Beck auseinander genommen wird. Eigentlich ist Beck ja ein friedlicher Mensch und will mit diesem Job nur etwas Geld verdienen, um ein Restaurant zu öffnen. Einen letzten Auftrag will er noch annehmen, er soll in den Amazonas und den Sohn seines Bosses nach hause bringen. Das klingt einfach, ist dann doch schwerer als erwartet, denn in dieser Gegend treibt ein böser Tyrann sein Unwesen, der die Einwohner ausbeutet und sie zwingt Gold zu schürfen. Das kann ja nicht sein und so gibt Beck ihm zwei Möglichkeiten…
The Rock hat es im Filmgeschäft ja nicht einfach, meistens wird er nur belächelt. Ein Wrestler kann ja kein guter Schauspieler sein. Ist er aber eigentlich doch und in diesem Film beweist er ja, dass er mehr sein kann, als nur der plumpe Actionheld, der draufhaut. Trotzdem steht die Action natürlich absolut im Vordergrund und die ist durchaus sehr gelungen, wenn auch natürlich arg unrealistisch inszeniert, auch wenn man sie nicht sieht, man merkt doch sehr stark, dass hier alle an Seilen rumspringen und fliegen. Da wirkt Dwayne Johnson mit seinen Wrestlingmoves schon fast altbacken.
An zweiter Stelle kommt der Humor. Eine Mischung aus dummen Sprüchen und Slapstick Humor, teilweise zwar etwas plump aber trotzdem recht gelungen und durchaus lustig, wenn Beck z.B. wieder auf die notgeilen Affen trifft.
Die Schauspieler liefern einen guten Job. Selbst Sean William Scott, den man eigentlich eher mit belanglosem Müll wie American Pie und Dude wheres my Car verbindet, liefert hier eine passable Leistung ab, sein Dauergegrinse nervt absolut und er ist einfach kein wirklich talentierter Schauspieler.Richtig gelungen ist der Bösewicht, gespielt von Christopher Walken, über den muss man wohl aber auch keine Worte mehr verlieren. Insgesamt ist The Rundown eine ganz typische Buddy-Komödie nach Schema F mit ein paar Actioneinlagen, wie immer läuft es hier aber mit Handbremse, es ist eben ein PG-13 Film und das merkt man ständig. R-Rating und damit mehr harte Action hätte dem Film sicherlich gut getan und ein paar innovative Ideen hätten auch nicht geschadet. Ein Arnold Schwarzenegger Cameo reicht da eben nicht aus.
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