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Tromeo & Juliet PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
03.06.2006
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Romeo und Julia kennt wohl jeder. Eine klassische Liebesgeschichte, die langweiliger kaum sein könnte. Nach der peinlichen Version mit Dumpfbacke Leonardo Di Caprio dachte Troma wohl, dass es an der Zeit für eine „angemessene“ Verfilmung ist.

Mich persönlich würde ja schon interessieren, was Shakespeare von diesem Film halten würde. Wahrscheinlich würde er tot umfallen. Angesiedelt ist der Film in der heutigen Zeit. Tromeo Que fährt auf Pornos ab, ist aber sonst ein Loser. Juliet ist die Tochter eines arg perversen Pornofilmers, der scheinbar auch auf Inzest steht. Juliet ist aber eigentlich eher lesbisch und Vegetarierin, soll aber trotzdem einen leicht dämlichen Metzger heiraten. Auf einer Party kommen sich aber Tromeo und Juliet näher, was dazu führt, dass zwischen beiden verfeindeten Familien ein Krieg ausbricht.

Troma hat hier jedenfalls mal wieder mächtig aufgefahren: Sex, Gewalt, Perversitäten und viel Trash in epischen 110 Minuten. Zwar wird nicht soviel Splatter geboten, wie z.B. beim Toxic Avenger, aber ein paar recht derbe Sachen sind dabei und ich denke der Film wirkt auch so schon abstoßend genug auf „normale“ Leute. Zu den Schauspielern gibt es nicht viel zu sagen, die sind Trash wie immer. Aber dafür kriegt man Motörheads Lemmy als Erzähler geboten. Hierbei sollte man auf jeden Fall die Originalsprache nehmen, in der deutschen Synchro passt die Stimme ja mal gar nicht. Negativ ist eigentlich nur die Länge, ab und an ist eben doch Leerlauf drin.

Insgesamt einer der besten Filme von Troma und die wohl abgedrehteste Verfilmung von Shakespeares Stück.

Bewertung
8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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