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Twilight Zone ist eine Serie aus den 50er/60er Jahre, die bis heute Kultstatus genießt. Zur damaligen Zeit war sie ja gerade zu revolutionär.1983, also fast 20 Jahre nach dem Ende, erschien dann der erste und bis heute einzige Kinofilm. Man hatte scheinbar auch großes vor, es ist nämlich nicht nur ein Film, sondern 4 Episoden die aneinandergereiht erzählt werden und für jede Episode holte man sich einen bekannten Regisseur. Drei der vier Geschichten sind dabei Remakes der Serie. Am bekanntesten dürften dabei die letzten beiden Episoden sein, die unter anderem auch schon von den Simpsons parodiert wurden. Episode 1 hat John Landis als Regisseur und ist auch die Episode, die den Film berühmt machte, aber das weniger wegen der Geschichte an sich, als viel mehr durch einen tragischen Unfall, bei dem der Hauptdarsteller Vic Morrow und 2 Kinder ums Leben kamen. Vic Morrow spielt einen rassistischen Geschäftsmann. Als er mit Freunden in einer Kneipe ist, rastet er aus und schimpft mal wieder über die bösen Ausländer. Verärgert verlässt er die Bar und findet sich in einer Dimension wieder. Plötzlich steht er mitten in Deutschland zur Nazizeit, da er Amerikaner ist, ist er nicht wirklich willkommen und wird verfolgt. Als er in die Enge getrieben ist, stürzt er sich von einem Haus herunter. Aber er stirbt nicht, sondern landet in der USA, umzingelt vom Ku-Klux Clan. Hier geht die Jagd weiter, die ihn nach Vietnam und wieder zurück in die Nazizeit bringt. Thematisch wäre das Ganze ja recht interessant, aber das Problem ist einfach, dass man der Episode zu wenig Zeit gab. Die Locations wechseln zu schnell und alles wirkt recht hektisch abgedreht. Episode 2 ist dann das erste Remake einer Twilight Zone Folge, nämlich Kick the Can. Regie von Steven Spielberg. Diese spielt in einem Altenheim, in dem eines Tages ein Mann auftaucht und den Bewohnern ihren Wunsch erfüllt, sie wieder zu Kindern zu machen. Insgesamt ist die Folge schon im Original nicht sonderlich toll gewesen, hier ist sie genauso unspektakulär und plätschert recht öde vor sich hin. Definitiv die schwächste Episode des Films. Episode 3 hat die Folge It’s a good Life zur Vorlage. Es geht um einen Jungen, der aus seiner Umwelt und den Menschen alles machen kann, was er will. Wenn ihm jemand unsympathisch ist, wird er eben in eine Fantasiefigur verwandelt. Die Episode ist recht gut gelungen, auch wenn die Geschichte an sich recht unspektakulär ist. A Nightmare at 20.000 Feet ist die letzte und mit großen Abstand beste Episode. Wieder ein Remake und inszeniert von John Miller. Im Original war William Shattner in der Hauptrolle, hier ist es John Lithgow, der einen ängstlichen Flugpassagier mimt. Er hat Angst vorm Fliegen und fühlt sich recht unwohl. Als er dann auch noch einen Gremlin auf dem Flügel sieht, bricht er vollends in Panik aus. Zumal er auch der einzige ist, der das Monster sehen kann. Das ganze ist sehr gut inszeniert. John Lithgow spielt seine Rolle sehr überzeugend. Die Folge war schon im Original sehr gelungen, wenn man mal vom Gremlin absieht, der damals recht lächerlich aussah. Hier sieht das Vieh sogar ganz gut aus. Aus einem Twilight Zone Film hätte man viel machen können. Es ist sicher klar, das man nicht eine Episode zu einem Film strecken kann, aber zumindest spannendere Episoden hätten es sein können und dann vielleicht nur 2. Gerade bei der ersten Folge merkt man sehr deutlich, dass 20 Minuten einfach viel zu wenig sind. So ist der Film wohl nur etwas für Fans der Serien.
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