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Wallace & Gromit in the Curse of the Were-Rabbit PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
05.06.2007

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Wallace & Gromit im Kino. Irgendwann musste das Duo ja den großen Sprung machen, nachdem sie zuvor nach lediglich 3 Kurzfilmen einen Kultstatus erarbeitet haben.
Als zwei der drei Filme auch noch jeweils einen Oscar bekamen, wurde man in Hollywood natürlich erst Recht aufmerksam auf diese kleinen Filmchen aus Großbritannien und die Macher taten wohl gut daran, nicht auf das erste Angebot von Disney einzugehen. Bei Dreamworks bekam man später wohl mehr Freiheiten, da man für sie zuvor schon Chicken Run produzierte und das ja doch ein ziemlicher Erfolg war.

Dass auch ein Wallace & Gromit Film Erfolg haben könnte, stand wohl außer Frage. Die größte Frage war eher, ob man es schafft einen Kinofilm zu produzieren, der sich von den Kurzfilmen nicht zu weit entfernt, aber auch genug unterhaltsames Material bietet.

Wallace ist ein typischer Engländer, mit dem typischen britischen Humor und einem Hund, Gromit. Zusammen sind sie scharf auf Käse und erfinden gerne Geräte. Mitunter auch mal eine Rakete, mit der sie zum Mond flogen. Jeder weiß ja, dass der Mond aus Käse besteht.
Im Film haben sie nun eine neue Firma, nach dem sie zuvor schon als Fensterputzer unterwegs waren, nennen sie sich jetzt Anti-Pesto und jagen Tiere. In der Stadt in der die beiden leben, ist das auch gerade sehr gefragt, weil ein Wettbewerb um das größte Gemüse ansteht und da müssen die Kaninchen weg.
Wallace & Gromit sind nun aber keine Unmenschen und so töten sie die Tierchen nicht, sondern fangen sie mit einer Art Staubsauger ein und da sie es eben nicht übers Herz bringen, Gewalt anzuwenden, packen sie die Karottenvernichter in ihren Keller. Dieser läuft aber schon bald über und so entschließt sich Wallace, seine neueste Erfindung an ihnen auszuprobieren: Eine Gedankenmaschine, mit der er versucht, seinen Gefangen die Gemüsesucht auszutreiben. Das klappt auch fast, bis aus Versehen ein Knopf betätigt wird. Schon bald wird die Stadt von einem riesigen Werkaninchen bedroht.

Um es vorweg zu nehmen: Der Film ist sehr gut, kommt aber nicht ganz an die vorangegangen Filme ran. Man merkt, dass die Macher wohl Probleme mit der Länge des Films bekamen, denn die Story, musste dann doch ein wenig gestreckt werden und so hat man ein paar Längen. Im Prinzip stören die aber gar nicht, denn gerade wenn man sich wünscht, dass jetzt mal wieder was passiert, gibt es auch wieder eine lustige Szene. Der Humor ist wieder sehr genial und auch wenn gerade hier in Deutschland so getan wird, als wäre W&G was für Kinder, findet man immer wieder kleine Details, die eindeutig an den erwachsenen Zuschauer gerichtet sind.

Über die Animationen muss man wohl keine Worte verlieren, diese sind gelungen und sehr lebensecht. Letzteres ist ja vor allem bei Hund Gromit wichtig, da dieser nicht reden kann und so seine Emotionen und Meinungen über Gesichtszüge ausdrücken muss und das gelingt, genauso wie bei seinem Gegenstück im Film, dem bösen Hund Phillip.
Abstand nehmen sollte man von der deutschen Synchronisation, dort geht mal wieder  viel Humor verloren und die Stimme von Wallace ist Mist.

Bewertung
9/10
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Letzte Aktualisierung ( 05.06.2007 )
 
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