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Geschrieben von ShadowAngel
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09.03.2007 |
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„Shall we play a Game?“ – Ein harmloser Satz der beinahe den dritten Weltkrieg ausgelöst hätte. Aber davon ahnt David Lightman noch nichts. Er ist ein ganz normaler Jugendlicher, der eine große Vorliebe für Computer hat. Das darunter seine Noten in der Schule leiden, ist ihm egal, denn er hackt sich einfach in den Schulcomputer und ändert seine Noten. In andere Computer hacken ist für ihn ein leichtes und so ist Protovision sein nächstes Ziel. Denn die veröffentlichen bald ein neues Spiel. Aber David will nicht bis zur Veröffentlichung warten und schaut, ob er es finden kann. Stattdessen aber landet er im WOPR-Rechensystem von NORAD, dort gibt es auch Spiele und Weltweiter Thermonuklearer Krieg klingt doch ganz spannend. Er übernimmt die Seiten der Russen und schickt sogleich nukleare Raketen auf große Städte der USA, was bei NORAD, die nicht wissen dass es nur eine Simulation ist, Alarm auslöst. Auch WOPR hält das alles für die Realität und bereitet einen Gegenschlag vor. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.Bereits 1982 kam dieser Film in die Kinos. Zu einer Zeit also, als Computer noch nicht Standard in jedem Haushalt waren, das Internet gänzlich unbekannt und der kalte Krieg noch tobte. Der Film war also sehr aktuell, was er heutzutage natürlich nicht mehr ist. Der kalte Krieg ist vorbei und so hat das Szenario doch viel von seinem Schrecken verloren. Die Botschaft des Films hat aber durchaus noch Sinn, denn diese besagt, dass man das Schicksal der Menschen nicht in die Hand von Computern legen soll.
Die Schauspieler geben sich auch größte Mühe. Matthew Broderick in seiner ersten Hauptrolle kann absolut überzeugen und sonst sieht man hier viele bekannte Leute der 80er, wie natürlich James Tolkan oder Eddie Deezen.
Ansonsten fällt wohl auf, dass WarGames sich redlich bemüht, mehr oder weniger den Realismus zu wahren. Natürlich ist alles actionreich inszeniert und so, dass es unterhält, aber wenigstens wird das Hacken nicht wie in einigen anderen Filmen wie ein knallbuntes Videospiel dargestellt. Natürlich gibt es auch einige unlogische Momente und das Ende ist mal wieder das typische Happy End. Trotzdem weiß WarGames auch heutzutage noch zu unterhalten und ist einfach ganz verdient ein Kultfilm.
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