Home arrow Filme arrow Wayne's World 2 19 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Wayne's World 2 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
12.06.2007

Image 

Rund 1 ½ Jahre nach der Veröffentlichung und dem großen Erfolg von Wayne’s World kam auch schon der Nachfolger in die Kinos.

Wayne und Garth haben ihre Show zurück und wohnen nun in einer alten Lagerhalle. Wayne macht sich so langsam Gedanken darüber, was er mit seinem Leben anfangen soll. Passenderweise taucht da ein Indianer in seinen Träumen auf, der ihn zu Jim Morrison bringt. Dieser beauftragt Wayne, ein Musikfestival auf die Beine zu stellen.

Das ist auch praktisch schon die ganze Handlung des Films. Kürzer geht es wohl schon gar nicht mehr. Es gibt natürlich noch einen Subplot, denn auch hier versucht wieder ein schmieriger Produzent Wayne Cassandra auszuspannen. Wir kennen das ja bereits.

Das Problem mit Wayne’s World 2 ist eines, das viele Sequels zu erfolgreichen Filmen haben. Statt einer ausgefeilten Handlung, fährt man praktisch wieder die gleiche Schiene wie im Vorgänger, bringt die gleichen Gags und versucht das alles mit möglichst vielen bekannten Gaststars zu überdecken.
Die Liste der Gastauftritte ist lang. Bekannte Schauspieler/innen wie Drew Barrymore, Heather Locklear, Jay Leno, Harry Shearer, Charlton Heston, Rip Taylor, Ted McGinley haben ihr einen Auftritt, eben so sind auch wieder Ed O’Neill und Chris Farley dabei und statt Alice Cooper hat man jetzt eben Aerosmith als Rockgröße an Board. Das ist einfach zu viel des guten.

Bei den Witzen bietet sich sehr viel Licht und Schatten. Viele Gags hat man aus dem Vorgänger praktisch recycled, eben genauso wie der Subplot rund um Cassandra.
Wirklich genial fand ich eigentlich nur 2 Szenen.
Nämlich einerseits Waynes „Martial Arts“ Kampf mit Jeff Wong. Hier muss man den Film unbedingt mal im Originalton gesehen haben, denn die deutsche Synchro wird dem ganzen nicht gerecht. Es ist sehr genial wie die miesen englischen Synchros der 70er Jahre Asiafilme aufs Korn genommen werden.
An zweiter Stelle kommt die YMCA-Szene, welche wohl auch ein Ersatz für Bohemian Rhapsody darstellt.

Ansonsten macht sich aber irgendwie Langeweile breit. Die Story bietet nicht viel, die ständigen Traumsequenzen mit Jim Morrison sind auf die Dauer öde und irgendwie will da einfach kein passendes Tempo reinkommen. Auch Christopher Walken als böser Produzent Bobby Cahn wirkt schon fast zu brav und zurückhaltend.

Der Soundtrack ist dafür wieder sehr gelungen. Wenn auch irgendwie weniger rocklastig, denn Sachen wie 4 Non Blondes und Norman Greenbaum (Spirit in the Sky wirkt auch bei der entsprechenden Szene irgendwie völlig deplatziert) passen so gar nicht in den Film und zu den restlichen Acts wie Aerosmith, Robert Plant, Golden Earring oder Edgar Winter.

Insgesamt ist es kein Wunder, dass Wayne’s World allein in den USA nur rund 1/3 so viel wie der Vorgänger eingespielt hat. Die Story ist zu plump, es ist alles irgendwie ein wenig zu lahm und öde und so ist der Film wohl wirklich nur was für absolute Fans von Wayne und Garth.

Bewertung
5,5/10
Im Forum kommentieren
Letzte Aktualisierung ( 12.06.2007 )
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page