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Wayne's World PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
06.04.2007

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Wayne’s World nahm seinen Anfang in einer Sendung namens „It’s only Rock ’n’ Roll“ und wurde dann von der populären Comedyshow Saturday Night Live aufgegriffen.

1992 wurde das Ganze in einen Film ausgeweitet und es war nicht nur der erfolgreichste Film, der aus einem Saturday Night Live Programm entstand (Man übertraf sogar die Blues Brothers), sondern auch eine der erfolgreichsten Komödien der 90er mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 200 Millionen Dollar.

Gegenüber den Saturday Night Live Auftritten sind Wayne und Garth im Film schon ein wenig älter. Geändert hat sie sich aber nichts. Sie sind immer noch 2 Loser, die im Keller von Wayne’s Elternhaus ihre Show produzieren, sonst aber nichts im Leben erreichen und auch keine Idee haben, was aus ihnen mal werden soll.
Aber die Show Wayne’s World ist ein riesiger Erfolg. Erfolgreiche Dinge, werden schnell von findigen Geschäftemachern aufgegriffen. In dem Fall ist es der recht unsympathische Fernsehproduzent Benjamin Oliver. Er schafft es, Wayne und Garth zu überreden, die Show von ihm produzieren zu lassen und sie unterzeichnen natürlich Verträge, ohne diese gelesen zu haben. Zu spät merken beide, dass Oliver sich so die Rechte an der Sendung gesichert hat. Gleichzeitig will er auch noch Waynes neue Freundin Cassandra erobern.

Sonderlich ausgefallen oder spannend ist die Handlung nicht und wie sie ausgehen wird, weiß man im Prinzip auch schon vorher. Alles andere als ein Happy End wäre hier wohl auch nicht angebracht.
Im Jahr 1992 erreichte der Film schnell Kultstatus, vor allem natürlich in der Rock- und Metalszene, die in diesem Film omnipräsent ist. Nicht nur, das Alice Cooper einen sehr gelungenen Gastauftritt hat, praktisch alle Personen tragen ständig Bandshirts und der Soundtrack setzt sich aus Bands wie Black Sabbath und Hendrix zusammen. Sehr berühmt ist natürlich auch die Bohemian Rhapsody - Szene. Diese Sorgte sogar dafür, dass der Song noch mal bis auf Platz 2 der amerikanischen Single Charts kletterte.

Man merkt dem Film aber auch an, dass er aus der Zeit der frühen 90er stammt. Viele Witze sind mittlerweile absolut veraltet und sorgen vielleicht gerade noch für ein müdes Lächeln. Am besten funktionieren da eindeutig noch die ganzen Filmanspielungen. Sehr gelungen ist die Terminator 2 Parodie, genauso wie der Gastauftritt von Ed O’Neill und wie der oben schon angesprochen Alice Cooper.
Teilweise ist der Humor aber auch einfach platt und einige Dialoge fallen in die Kategorie überflüssig. Eine Szene, die es schafft, gleichzeitig toll wie dämlich zu sein, ist jene, wo Wayne endlich die Stratocaster kauft. Gelungen die Anspielung auf das Verbot von Stairway to Heaven, das in vielen britischen Musikläden der 70er tatsächlich verboten war, weil es jeder spielte. Dämlich dann aber der direkte Dialog danach…wow toll eine Stratocaster mit 3 Single Coil Pick Ups und einer Whammy Bar. Das wäre das gleiche, als wenn man sagt „Wow, geil ein Auto mit 4 Rädern und nem Dach“. Man vertraute wohl nicht auf die Intelligenz des Publikums.

Zumindest die Schauspieler geben sich Mühe. Mike Myers und Dana Carvey überzeugen in ihren Rollen absolut. Tia Carrere spielt auch gut (Auch wenn sie recht offensichtlich vor Drehbeginn noch nie eine Bassgitarre in der Hand hatte, geschweige denn Ahnung vom spielen hat) und Rob Lowe schafft es gut, als Bösewicht zu erscheinen.

Wayne’s World hat wie gesagt seine lustigen Momente und bietet einen genialen Soundtrack. Aber der Zahn der Zeit hat sehr stark an dem ganzen Film genagt und so ist das einfach eher was aus der Kategorie „Nett anzusehen“ aber weit entfernt von genial.

Bewertung
7,5/10
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