Home arrow Filme arrow Zwei wie Pech und Schwefel 19 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Zwei wie Pech und Schwefel PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
01.05.2007

Image 

Eigentlich war das Konzept der Spencer/Hill Filme immer das gleiche. Beide spielen meist Charaktere, die sich anfangs nicht sonderlich grün sind, aber bald ein unschlagbares Team ergeben, dann gibt es reichlich Schlägereien und dumme Sprüche. Aber im Gegensatz zu vielen Plagiatoren (Man denke mal an Paul Smith und Michael Coby oder gerade in den 70ern die Vorliebe für „Zwei Typen“ oder „Vier Fäuste“ Filmtiteln) waren sie eben das Original und am besten.
Zwei wie Pech und Schwefel erschien 1973 und ist einer ihrer besten Filme.

Eigentlich passt hier alles.Ben und Kid, gespielt von Bud und Terence, sind zu Beginn natürlich wieder mal Konkurrenten. Diesmal als Rennfahrer und sie beide wollen gewinnen, dann gibt es nämlich einen schicken roten Strandbuggy. Wie das Schicksal es so will, kommen natürlich beide gleichzeitig durchs Ziel und müssen sich so das Gefährt teilen.Allerdings nicht lang, denn bei der Werkstatt von Ben befindet sich das Gelände eines Vergnügungsparks und ein gar fieser Ganove will, dass dieser schließt, so dass er das Gelände aufkaufen und einen Wolkenkratzer bauen lassen kann. Während sich Ben und Kid bei einem Bier und Würstchen-Wettstreit darum streiten, wem nun das Auto gehört, nehmen die bösen Schergen den Vergnügungspark auseinander und natürlich wird auch der Strandbuggy zerstört. Die beiden sind darüber gar nicht erfreut und fordern einen Ersatz.

Von der Handlung darf man natürlich nichts erwarten, denkt man zu viel darüber nach, erscheint sie sowieso mächtig unlogisch, das ist ja nichts Neues.
Aber es wird eben alles geboten, was man von diesem Duo erwartet: Es gibt geniale Schlägereien wobei ich die in der Boxhalle sogar für die beste aller ihrer Filme halte. Dazu jede Menge dumme Sprüche wie „Hast du Feuerschweif am Heck…“ „Wäscht das Wasser alles weg“ und natürlich „Man mach Sachen“, man kann die sogar heute noch bringen. Eben Klassiker.
Dazu wie immer sehr geniale Musik und auch mal wieder ein paar bekanntere Gesichter. Wobei man sich immer noch wundern, wie sie es geschafft haben, Donald Pleasance in den Film zu bekommen. Als völlig trotteliger Psychologe erlebt man ihn hier mal in einer völlig anderen Rolle als sonst (Man denke mal an Halloween).
Auch John Sharp als noch viel trotteligerer Gangsterboss der ständig am Essen ist und alle seine Untertanen mit der Gabel in die Hand piekst ist klasse.
Etwas enttäuschend ist lediglich das zu lang gezogene Ende.

Damit ist wohl alles gesagt. Ich denke, die meisten sind eh mit den Filmen von Spencer und Hill aufgewachsen. Sie sind Klassiker der anspruchslosen aber unterhaltsamen Sorte und überzeugen auch heute noch.

Bewertung
9/10
Im Forum kommentieren
 
< Zurück
Top of Page