Home arrow Spiele arrow Nintendo arrow Gameboy arrow Super Mario Land 3: Wario Land 03 September 2010  
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Super Mario Land 3: Wario Land PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.03.2007

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Wario tauchte das erste Mal auf dem Game Boy in Super Mario Land 2 auf. Er ist so etwas wie die böse Version von Mario, das wird ja schon deutlich am umgedrehten ersten Buchstaben (und WARio, get it?) und seinem fiesen Aussehen.
Aber eigentlich ist Wario doch eh besser als Mario. Er ist böse, gemein, habgierig und denkt nur ans Geld. So sollte es sein und genau das ist auch das Ziel in diesem Spiel: Geld sammeln. Je mehr, desto besser.

Wario Land präsentiert sich als recht normales Jump n’ Run, sehr actionbetont gilt es natürlich auch eine Vielzahl an Gegnern platt zu machen. Man kann nicht nur auf diese drauf springen oder sie mit einem anständigen Bodycheck von der Landschaft fegen, sondern man kann sie auch aufheben und auf andere Gegner oder in Gruben werfen. Gegner hinterlassen Münzen, aber wir wären nicht im Super Mario Universum, wenn es nicht jede Menge Kisten zu zerstören gäbe. Ab und zu kommt auch ein Symbol zum Vorschein, welches den Held von Wario ändert. Den ersten, den man findet ist ein Helm mit 2 Stacheln. Dieser verleiht Wario doppelt so viel Kraft. Danach kommt ein Helm, durch den Wario schneller laufen kann und kurzzeitig fliegen und dann gibt es noch den Drachenhelm, der spuckt Feuer und so kann man Gegner flambieren.
Wird man getroffen, schrumpft man natürlich und kann den Bodycheck nicht mehr einsetzen, bei einem weiteren Treffer stirbt man.

Das Gameplay unterscheidet sich recht massiv von Mario. Wo das Gameplay da recht schnell war und Mario nur so durch die Level lief, ist Wario eher der geruhsame Typ. Er geht gemächlich dahin und wirklich hoch springen kann er auch nicht. Für ein Jump n’ Run ist Wario Land schon recht langsam.
Trotzdem macht das Spiel Spaß. Das Leveldesign ist klasse und kurzweilig gehalten. Am Ende jeder Stage gibt es zwei Bonusspiele zur Auswahl, bei denen man mehr Geld oder Herzen (Für 100 Herzen gibt’s 1 Leben) gewinnen kann - und das Ziel ist es eben, so viel Geld, wie möglich zu scheffeln und darin liegt auch der große Wiederspielwert. Am Ende kauft sich Wario einen Wohnort. Je mehr Geld, desto besser und größer wird es, vom Vogelhaus bis zum…nun ja, seht es selbst, Wario neigt zum Größenwahn.

Grafisch sieht das Spiel für ein Game Boy Spiel nett aus. Wario ist detailreich gezeichnet, genauso wie die meisten Gegner. Die Animationen sind in Ordnung, lediglich die Hintergrundgrafik wirkt manchmal ein wenig öde.
Die Musik finde ich ein wenig nervig, aber man kann sie ja abstellen. Auch die Soundeffekte sind nicht so toll, aber das ist man beim Game Boy eh gewöhnt.

Wario Land ist ein gelungenes Jump n’ Run mit einem sympathisch-bösen Helden und interessantem Gameplay. Es wird auch viel geboten und so lohnt sich das Spiel auf jeden Fall.

Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
Erscheinungsjahr: 1994
Erschienen für: Game Boy
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik8/10  Spielspass
Sound6/10
8,5/10
Gameplay 8,5/10

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