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The Fall of the Foot Clan erschien 1990, mitten im Turtles-Wahn und war hierzulande wohl auch einer der Launch Titel des Games Boys. Jedenfalls gehört es zu den „Hey, das hatte ich auch mal“-Titeln, denn fast jeder Besitzer eines Game Boys dürfte dieses Spiel gehabt haben. Innovativ ist das Spiel dabei zu keiner Sekunde.Weder bei der Story: Rette April und besiege Shredder samt dem Technodrome, noch beim Gameplay, wo man einfach immer von links nach rechts läuft, ab und zu hüpft und unzählige Gegner besiegt.
Vor dem Spielstart darf man sogar den Level aussuchen. Insgesamt gibt es 5, aber nur wer brav beim ersten anfängt, sieht auch das echte Ende. Dann wählt man einen der Turtles aus und es geht schon direkt los. Die Level sind relativ kurz gehalten, aber zumindest abwechslungsreich. Straße, Kanalisation und später hüpft man auch mal über Trucks und das Technodrome darf natürlich nicht fehlen. Am Ende jedes Levels wartet ein Endgegner, beispielsweise Rocksteady oder Bebop. Die sind meist recht leicht zu besiegen, da sie sich genauso unintelligent wie die normalen Gegner anstellen. Zumindest bei den normalen Gegnern hat man etwas Abwechslung, denn neben den Foot Clan Kämpfern finden sich auch verschiedene Roboter, mal fliegend, mal hüpfend, wieder. Und altbekannte fiese Fallen, wie herunterfallende Steine dürfen ebenso wenig fehlen. Die Turtles haben zumindest ein anständiges Repertoire an Moves. Sie setzen ihre Waffen ein, können Shurikens werfen (Haben sie das jemals in der Serie oder den Comics getan?) und einen Kick aus dem Sprung ausführen.Ansonsten unterscheiden sie sich allerdings nicht. Ansonsten schwirren in den Levels noch Pizzen rum, welche die Lebensenergie auffüllen und es gibt Geheimräume, wo man sich an einem Bonusspiel versuchen darf. Es gibt insgesamt drei davon, beim ersten muss man eine Zahl erraten, beim dritten muss man Krang in einem Spiel bekämpfen wo man gewinnt wenn von einem Feld voller Symbole nur noch eines übrig ist. Drittes Bonusspiel ist eine Art Tontaubenschießen. Als Belohnung winken Punkte und die Lebensenergie wird voll aufgefüllt. Das Ganze macht schon Spaß und ist recht kurz gehalten, ideal also für unterwegs. Aber setzt man sich mal hin und spielt das Spiel mit aller Zeit der Welt, fallen mehrere Dinge auf. Wie angesprochen ist das Ganze nicht sonderlich innovativ, kurz ist es auch, man kann es in etwa 20 Minuten durchspielen und der Schwierigkeitsgrad ist lachhaft niedrig.Vor allem, weil man eben 4 Leben, eben die Turtles, hat und es immer genug Pizzen zur Aufstockung der Lebensenergie gibt. Für das Jahr 1990 sieht die Grafik recht gut aus, vor allem die Gegner und Turtles sind nett gemacht. Die Figuren sind sehr groß und relativ detailliert, auch die Animationen gehen in Ordnung. Es gibt nur geringe Slowdowns, Einige der Zwischensequenzen sehen auch gut aus. Bei der Musik gibt’s natürlich das Titellied und andere Musikstücke, diese nerven hier zum Glück nicht. Die Soundeffekte sind typisches Game Boy Gepiepse. Man merkt Teenage Mutant Ninja Turtles: The Fall of the Foot Clan recht stark an, dass es eines der ersten Game Boy Spiele war. Es bietet solides Gameplay, ist aber wie gesagt leider viel zu kurz und viel zu einfach. Fans der Turtles können es sich aber auf jeden Fall mal ansehen.
Publisher: Konami Developer: Konami Erscheinungsjahr: 1990 Erschienen für: Game Boy Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Leicht  [!].gif)
| Grafik | 7,5/10 | | Spielspass | | Sound | 6,5/10 | 6/10 | | Gameplay | 7/10 |
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