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1978 wurde eine neue Konsole veröffentlicht: In den USA unter dem Namen Magnavox Odyssey², in Brasilien als Philips Odyssey und in Europa als Philips G7000, da Magnavox bereits 1974 von Philips aufgekauft wurde. Im Gegensatz zum ersten Odyssey, war der Nachfolger eine digitale Konsole mit Cartridges und damit technisch auch mit den anderen Konsolen der damaligen Zeit vergleichbar. Die Cartridges wurden Videopac genannt, enthielten meist mehrere Spiele gleichzeitig und hatten an der Oberseite einen Griff, mit dem man sie bequem aus der Konsole ziehen kann. 
Die meisten Spiele waren schlicht Klone bekannter Hits wie Pac Man oder Space Invaders. Speziell in Deutschland bekamen sie wunderliche deutsche Titel wie Super Mampfer (Pac Man) oder Dämme sprengen (Blockout). Technisch war sie den anderen Konsolen, vor allem dem Atari 2600 unterlegen. Einige Zeit später wurde ein Synthesizer veröffentlicht, mit dem man die Audioqualität drastisch verbessern konnte, sogar Sprachausgabe war nun möglich. In die Konsole eingebaut war ein 1 Kilobyte großes Rom, das Programmroutinen enthielt, die bei vielen Spielen Standard waren und von diesen abgerufen wurden, wie z.B. die Option Select Game. So konnte man Speicher auf den Cartridges einsparen. Im Gegensatz zu anderen Konsolen hatte das Odyssey² eine eingebaute Tastatur zusätzlich zu den üblichen Joysticks. Diese sorgte dafür, dass man die Konsole auch für Lernprogramme nutzen konnte. Ähnlich wie beim Vorgänger gab es auch wieder die Mischung aus Video- und Brettspiel. Das bekannteste Spiel dieser Art dürfte Quest for the Rings! sein. In Europa wurde nach einiger Zeit eine Art Nachfolger, das G7400 veröffentlicht. Dieses unterschied sich aber eigentlich nur durch einen eingebauten Schwarz/Weiß Monitor. Das endgültige Aus für die Konsole kam 1983 durch den Videospielecrash. In den USA konnten rund 1 Million Exemplare verkauft werden. In Brasilien war die Konsole sogar noch erfolgreicher, dort wurden sogar Turniere mit den Spielen abgehalten. Insgesamt wurden etwa 2 Millionen Konsolen weltweit verkauft. Technische Details: CPU:
Grafik:
- Intel 8244 custom
- Auflösung 160x200
- Farbpalette aus 16 Farben, wobei Sprites nur 8 Farben nutzen konnten
Sound:
- Intel 8244 custom
- Mono
- Noise Generator
Ram: • 64 Byte Video/Audio Ram: • 128 Byte Internes Rom: • 1 KB
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