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Die Geschichte der Playstation geht bis ins Jahr 1988 zurück. Zu jener Zeit arbeitet Nintendo an einem Diskettenlaufwerk für das NES. Dies wurde allerdings nie veröffentlicht, da man eine zu große Anzahl an Raubkopierern befürchtete. Stattdessen ging man einen Vertrag mit Sony ein, um ein CD-Laufwerk zu entwickeln. Dies sollte allerdings erst für die neue Konsole, das SNES, veröffentlicht werden und den Entwicklungsnamen Playstation-Extended bekommen. Die Abkürzung hierfür (PSX) hielt sich dann auch Jahre später noch für die Playstation. 1991 war es so weit und Nintendo wollte dieses Laufwerk auf der CES der Öffentlichkeit vorstellen. Kurz vor diesem Event fiel dem Präsidenten von Nintendo, Yamauchi, der Vertrag von 1988 wieder in die Hände und er erkannte, dass Sony vertraglich 25% von jedem verkauften CD-Laufwerk zustanden. Geldgeil wie Nintendo nun mal war, ging das aber gar nicht, und so brach man sofort alle Beziehungen zu Sony ab. Auf der CES verkündete man dem geschockten Publikum, die Trennung zu Sony und das man stattdessen mit Phillips an einem CD-Rom arbeiten werde. In Japan sorgte dies sogar für sehr starke Empörung, da es die dortige Tradition verbietet, das ein japanisches Unternehmen lieber mit einem ausländischen als einem einheimischen Unternehmen zusammenarbeitet. Wie wir heute wissen, wurde aus dem CD-Rom nichts. Sony hatte nun also ein halb entwickeltes Laufwerk und so entschloss man sich kurzerhand eine eigene Konsole zu entwickeln, die Playstation heißen sollte. Auch das hat Nintendo nicht gepasst und so klagten sie gegen Sony, das sie den Namen nicht benutzen durften. Ein Gericht hat diese Klage aber recht schnell abgewiesen und so konnte Sony weiter entwickeln und ihre Konsole am 3. Dezember 1994 in Japan veröffentlichen. Später, am 9. September 1995 bzw. am 29. September 1995 wurde sie auch im Rest der Welt veröffentlicht. Es trat ein, was niemand für möglich gehalten hatte: Von Anfang an verkaufte sich die Konsole überraschend gut, wo zu vor schon andere 32-Bit Konsolen wie der Atari Jaguar, das 3DO oder das Amiga CD32 floppten. Man dachte der Markt wäre fest in den Händen von Sega und Nintendo. 
Die Gründe für den Erfolg sind vielfältig. Einerseits verfolgte Sony eine sehr effektive Werbestrategie, man sponserte Events und die Playstation war begegnete einem überall. Sony wollte ihre neue Konsole nicht als Spielzeug sehen, sondern als Lifestyle Objekt das für jeden geeignet ist. Aber auch die Launchtitel trugen viel zum Erfolg bei. Man hatte anfangs zwar nur recht wenige Spiele, diese waren aber sehr gut und man hat jedes Genre abgedeckt. Die ersten Titel wie Ridge Racer, Toshinden, Twisted Metal und Wipeout waren so erfolgreich, das viele Nachfolger bis heute folgten. Durch die CD als Datenträger konnte man die Spiele auch günstiger anbieten als wenn man teure Cartridges verwendet hätte. Ein anderer Grund für den Erfolg, mag die Tatsache gewesen sein, das man einen Chip in die Konsole einbauen konnte, der dafür sorgte das man problemlos Importtitel aber auch Raubkopien spielen konnte. Dies machte die Konsole vor allem bei Jugendlichen, die nicht so viel Geld hatten, beliebt. Die Konkurrenten hatte dem nicht viel entgegenzusetzen. Die 16-Bit Konsolen waren zu der Zeit schon am Ende. Die frühen 32-Bitter wie Jaguar und 3DO waren sowieso Flops. Selbst Segas neuester Streich, der Saturn konnte nicht als starke Konkurrenz dagegen halten. Die Konsole kostete die Hälfte mehr und Entwickler sprangen auch schnell ab, da der Saturn eine sehr komplizierte Hardwarearchitektur hatte. Außerdem war Sega noch nie für gutes Marketing bekannt. Gegen Sonys riesige Werbekampagnen hatte man absolut keine Chance. 1996 erschien Nintendo mit einer neuen Konsole, nach dem zuvor der Virtual Boy zum größten Flop der Firmengeschichte wurde, besann man sich wieder auf eine richtige Konsole. Trotz besserer Hardware war aber auch dem N64 kein großer Erfolg beschert, zu groß war der Vorsprung Sonys und das Setzen auf teure aber kapazitätsarme Cartridges war eine absolute Fehlentscheidung, die sich rächen sollte. Zusätzlich erschien zu jener Zeit der erste Teil der Tomb Raider Reihe, dieses Spiel beförderte die Playstation und Videospiele allgemein mitten in den Mainstream und sorgten für nochmals steigende Verkaufszahlen der Konsole. Das Game Pad orientierte sich sehr stark am Pad des SNES, es war allerdings größer, hatte mehr Tasten und lag allgemein doch um einiges besser in der Hand. 1997 kam der Dual Analog Controller in den Handel, ergänzt wurde das Pad um 2 Analog Sticks. Kurze Zeit darauf folgte das so genannte DualShock. Der Dual Analog Controller wurde um 2 kleine Motoren ergänzt, die für Force Feedback Effekte sorgte.
Sony folgte dem Weg den das Neo Geo bereits 1990 eingeschlagen hatte und entwickelte eine Memory Card, die etwa 128 Kilobyte Speicher aufgeteilt auf 15 Blöcke enthielt. Die meisten begnügten sich mit 1-2, es gab aber auch einige wenige, die fast die komplette Card belegt haben.
1996 folgte die erste Überarbeitung der Playstation. Bei der ersten Version machte Sony einige Fehler, die zur Überhitzung der Konsole führten. Man entfernte den RCA Port und verlegte das CD-Rom und konnte so die Probleme umgehen. Trotzdem gab es noch andere Schwierigkeiten. Vor allem das Laufwerk ging recht schnell kaputt oder sorgte für Ladefehler und ruckelnde Videos. Der selbe Fehler sollte sich auch wieder bei der ersten Generation der Playstation 2 zeigen.  1997 erschien eine schwarze Playstation die als Developement Kit fungierte: Net Yaroze. Jeder Spieler konnte damit seine eigenen Spiele produzieren, und im Gegensatz zur normalen Playstation hatte diese keine Regionenbegrenzung. Am 23. Dezember 1998 veröffentlichte man die Pocket Station. Ein Zubehör zur Playstation das einerseits wie eine normale Memory Card funktionierte, aber zusätzlich noch ein kleines LC-Display, Sound und eine Infrarot Schnittstelle enthielt. Einige Spiele waren zur PocketStation kompatibel, so konnte man unterwegs z.b. seinen Kämpfer aus Street Fighter Zero 3 trainieren oder Autos aus Gran Turismo mit Freunden tauschen. Leider wurde dieses Gerät lediglich in Japan veröffentlicht und nur geringe Stückzahlen wurden in den USA oder Europa importiert.  Im Jahr 2000 brachte man die PS one in den Handel. Ähnlich wie Sega zuvor schon bei Master System und Mega Drive, steckte man die Konsole in ein kleineres Gehäuse, lies einige Anschlüsse und den Reset Knopf weg und konnte das Gerät zu einem wesentlich geringeren Preis verkaufen. Für die PS one wurde später auch ein aufsteckbares LC-Display veröffentlicht, so konnte sie man überall mit hinnehmen und benötigte keinen Fernseher.
Eine andere Version war die blaue Playstation. Diese konnte man nicht kaufen, sie wurde nur von Sony an Pressevertreter und Spieleentwickler herausgegeben. Auch wenn es viele Gerüchte gab, enthielt diese Version keine 4 MB Ram sondern nur die normalen 2. Dafür hatte sie aber ebenfalls sie keinen Regionen - Code und konnte mit einem PC verbunden werden. Exklusiv in Japan erschien noch eine weiße Playstation, diese war mit der grauen identisch. Der einzige Unterschied bestand, das diese Video-CDs abspielen konnte. Aufgrund ihrer geringen Verbreitung könnte man sie eher als Exot bezeichnen Bis zum Jahr 2004 wurden rund 105 Millionen Playstations verkauft. Mittlerweile liegt sie nur noch auf Platz 2 der meistverkauften Konsolen aller Zeiten. Ende 2005 hat ihr Nachfolger, die Playstation 2 nach nur 4 Jahren mit über 105 Millionen Exemplaren den ersten Platz erobert. Bis Mitte 2004 wurden rund 7300 Softwaretitel veröffentlicht und davon fast eine Milliarde weltweit verkauft. Technische Daten: CPU: R3000 Custom 32-Bit Prozessor mit 33,8 MHz Ram: • Main Ram: 2 MB • Video Ram: 1 MB • Sound Ram: 512 KB Rom: 512 KB Grafik: Playstation GPU • Auflösung: 320x240 bis 640x480 (nur NTSC, Interlaced) • Die maximale Auflösung für Pal betrug 512x384 • Maximal 16,7 Millionen Farben • 24 Bit Farbtiefe • Maximal 8x8 große Sprites • Maximal 4000 Sprits gleichzeitig • Flat oder Gouraud shading • Texture Mapping Sound: SPU-ADPCM • 24 Kanäle • 44,1 KHz Sampling Rate • 512 MBit Sampled Wave Forms 2x CD-Rom Laufwerk mit maximal 300 KB/s Übertragungsrate Zu den Spielereviews
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