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Das TurboExpress bzw. PC Engine GT war die tragbare Version der PC Engine und erschien Anfang 1990 sowohl in Japan, als auch in den USA. Technisch war es mit der PC Engine identisch und der LCD-Bildschirm war mit einer Diagonalen von 66mm genauso groß, wie der des Game Boys - aber eben auch in Farbe. Trotzdem war dieser Handheld nicht der erste mit einem Farbbildschirm, denn 1989 erschien ja bereits der Atari Lynx, neben dem Game Boy der nun große Konkurrent gegen den NEC zu kämpfen hatte. Man veröffentlichte noch einen TV Tuner, zum Fernsehempfang. Dieser bot auch einen RCA Ausgang, wodurch man das GT als Videomonitor benutzen konnte. Mit dem TurboLink konnten Zwei Spieler gegeneinander antreten, aber nur wenige Spiele wie Falcon nutzen dieses Feature. In den USA erschien die Konsole zuerst zu einem Preis von 249,99$, wurde danach für kurze Zeit auf 299,99$ angehoben, nur um dann sehr schnell wieder auf den alten Preis gesenkt zu werden.
Von Anfang an war der GT kein großer Erfolg, was eben an dem immens hohen Preis lag, dem Stromverbrauch (länger als 3 Stunden hielten die Batterien nicht) und der Tatsache, dass die Hardware einfach ihre Fehler hatte. Die LCD Technik war damals noch nicht absolut ausgereift, die meisten Geräte hatten Pixelfehler. Auch machte der Soundchip Schwierigkeiten, so dass man mitunter gar nichts mehr hörte. 
Ein weiteres Problem war die Tatsache, dass man Spiele nicht abspeichern konnte, da der interne Ram fehlte und durch den kleinen Bildschirm waren vor allem Rollenspiele nicht spielbar, weil man die Bildschirmtexte kaum lesen konnte.
Bedenkt man nun noch, das gerade in den USA und Europa, das Turbografx recht unbekannt war und das GT eben jene Spiele verwendete, war der Misserfolg eben vorprogrammiert. Bis zum Jahr 1992 versuchte man zwar noch mit katastrophal schlechtem Marketing und weiteren Preissenkungen (bis runter auf 199,99$) doch noch auf dem Markt bestehen zu können, aber schon bald darauf stellte man die Produktion endgültig ein.
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