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AC/DC - Black Ice PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
21.12.2008

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AC/DC ist die einzige Band neben Status Quo, die seit Jahrzehnten die gleiche Musik macht und sich keinen Schritt weiterentwickelt hat. Deutlich wird dies vor allem bei diesem aktuellen Album. Über 8 Jahre vergingen seit dem letzten Werk, Stiff upper Lip, acht Jahre in denen sich die Musikwelt weiterentwickelt hat – und AC/DC stehen blieb.
Andererseits ist dies wohl das intelligenteste, was die Band machen kann. Der Ruf ist eh schon legendär und die meisten Fans wollen gar keinen anderen Sound von ihren Helden.

Wenn ich ehrlich bin, tu ich mich mit dem Album schwer. Auf der einen Seite gibt es bei AC/DC sowieso nur Schwarz und Weiß. Entweder ist das Album gut oder es ist schlecht. Dazwischen gibt es nichts und Black Ice platziert sich über katastrophalen Alben der Band wie Flick of the Switch, Fly on the Wall oder Ballbreaker.
Aber, es wird wie gesagt nichts Neues geboten, stattdessen hat man fünfzehn Songs, die alle zwischen 3 und 4 Minuten lang sind, das ständig gleiche alte Rockschema haben - und spätestens nach der Hälfe langweilt dieser Stampfrock einfach.
Das fängt schon bei der Single an. Rock n’ Roll Train könnte auch auf Highway to Hell stehen oder Back in Black, man kann im Chorus sogar einmal links abbiegen und problemlos Highway to Hell weiter singen.
Es wirkt auch wie eine Farce, wenn die Band dann noch angibt, man habe doch Neuerungen eingeführt. Ja, Angus Young versucht Slide Gitarre zu spielen, das kann er nicht und Stormy May Day, der Testsong, klingt keinen Meter anders als die 13 Stücke vorher. Die sind alle im praktisch gleichen Tempo, alles Rocksongs und das war es. Lediglich der allerletzte Song, Rock n’ Roll Dream  ist dann eine Ballade und sorgt für ein wenig Abwechslung, man hätte den Titel aber vielleicht eher in der Mitte der Playlist platzieren sollen.

Trotzdem bleibt eben die Tatsache, dass Black Ice AC/DC ist und das auf hohem Niveau sowie gut produziert. Der Sound ist klasse und wenn man sich nur maximal 3-4 Stücke anhört, macht das Ganze auch Spaß. Mehr vertrage ich aber zumindest nicht davon ohne das es mich langweilt.

Bewertung
6/10
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