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Black Sabbath - Mob Rules PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.07.2007

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Die Metalwelt ist sich wohl darüber einige, dass Heaven and Hell eine jener Göttergaben war. Ein Album, das von Anfang bis Ende einfach genial war und 1981 galt es dieses zu übertreffen. Keine leichte Aufgabe für Black Sabbath, zumal Schlagzeuger Bill Ward die Band während der Tour verließ und durch Vinny Appice ersetzt wurde. Dieser spielte zuvor bei Rick Derringer und blieb später bei Dio, als dieser seine Soloband gründete. Mob Rules sollte ja das letzte Studioalbum von Black Sabbath mit Dio für die nächsten 10 Jahre bleiben. Eins kann man vorwegnehmen: Das Cover sieht schon mal wesentlich besser aus. Diese furcht einflössenden Gestalten mit Blut wirken besser als ein paar kartenspielende und rauchende Engel. Ach ja: Kill Ozzy ist nur eine Urban Legend.

Mit Mob Rules kann man sich sehr schwer tun, der Vergleich mit Heaven and Hell muss gemacht werden und das Album folgt auch dem gleichen Rezept. Erstmal ein schneller Song zum Start. Turn up the Night und Neon Knights nehmen sich nicht viel. Wär man böse, könnte man sagen sie klingen nahezu identisch. Aber vor allem später bei Dio war der erste Song sowieso meist einer der simplen vergessenswerten. Mit Voodoo und vor allem The Sign of the southern Cross, der längste Song dieses Albums, folgen dann zwei sehr starke Tracks welche die ganze Klasse dieser Band aufzeigen. Von da geht es steil bergab. E5150 ist eine kryptische Bezeichnung für Evil und ein reichlich überflüssiges, synthiegetriebenes Instrumental. The Mob Rules ist ein Metalklassiker, Country Girl ein netter Song der nicht weiter überrascht. Slipping Away finde ich persönlich recht nervig, die Musik und das Riff mögen mir nicht so wirklich gefallen. Falling off the Edge of the World und Over and Over Bilden den Abschluss. Hier werden noch mal zwei sehr starke Songs geboten. Wobei Over and Over in seiner Langsamkeit schon fast doomige Züge aufweist.
Insgesamt ist Mob Rules ein starkes Album, kommt allerdings nur recht selten an den übermächtigen Vorgänger ran und hat mit E5150 einen mehr als überflüssigen Track. Trotzdem eines der genialsten Metalalben.

Bewertung
9/10
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