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Black Sabbath - Never say Die! PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
05.06.2007

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Nach der Katastrophe die sich Technical Ecstasy nannte, verließ Ozzy erstmal die Band. Dave Walker sollte der neue Sänger werden und man schrieb auch schon einige Songs und trat in einer britischen Musiksendung auf. Aber dann entschied sich Ozzy doch, dass er wieder Sänger sein will und kam zurück. Man warf Dave Walker raus.
Never Say Die erschien dann 1978 und danach verließ Ozzy die Band endgültig.

Das Album ist in der ersten Hälfte Hardrock. Kein Doom, kein Metal und die Riffs sind hier auch nicht mehr so stark prägnant, dafür steht jetzt das Schlagzeug etwas weiter im Vordergrund. Der Titeltrack klingt ganz nett, fünf Jahre früher wäre das vielleicht ein toller Song geworden. Auf Johnny Blade kommen die Synthies. Für das Album hat man sich Don Airey geholt. Der Song klingt irgendwie merkwürdig und so gar nicht eingängig. Junior’s Eyes fängt zumindest mit einem netten Bass an und Iommis Gitarre klingt hier mal interessant. Das Problem ist hier lediglich, dass der Song mit 6:43 eindeutig ein Stück zu lang ist. A Hard Road klingt auch irgendwie uninspiriert, obwohl hier mal alle Bandmitglieder singen dürfen. Dann kommt noch Shock Wave, das klingt schon etwas mehr nach den alten Sabbath und das Solo ist klasse.

Kommen wir zur zweiten Hälfte des Albums. Die letzten vier Songs sind eigentlich der Hauptgrund, warum das Album gern schlecht gemacht wird, denn wo die erste Hälfte zwar teilweise etwas uninspiriert klingt, ist das eben noch Hardrock. Was jetzt kommt, ist merkwürdig.
Air Dance kommt mit einem Klavier daher, beim Gesang wird wieder ein wenig mit Hall gearbeitet und gegen Ende erleben wir dann den Beginn von Jazz Sabbath. Blasinstrumente kommen nämlich auch noch dazu.
Over to You geht dann noch weiter Richtung Fusion Jazz. Noch mehr Keyboards, noch mehr merkwürdige Arrangements. Von Riffs ist hier keine Spur mehr und gut klingt das nicht.
Breakout ist ein Instrumental. Wo früher hier wohl Iommis Gitarre im Vordergrund stand, sind es nun Blasinstrumente, die sich austoben. Was hat das noch mit Black Sabbath zu tun? Weiterentwicklung ist ja gut und schön, aber man sollte doch wenigstens in den Genres bleiben, die man (mit)erfunden hat.
Der letzte Track ist Swinging the Chain, hier singt wieder Bill Ward. Das ging schon bei Technical Ecstasy schief. Um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, kommt ab der zweiten Hälfte ne Harmonica zum Einsatz.

Never Say Die beginnt nett, aber ein wenig uninspiriert. Die komplette zweite Hälfte ist ein schief gegangenes Experiment. Vielleicht ist das Album nicht ganz so mies wie Technical Ecstasy, aber gut ist das hier auf keinen Fall.

Bewertung
4,5/10
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