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Man könnte sagen, 1976 befanden sich Black Sabbath ganz nah am Abgrund. Mit Drogenproblemen hatten sie ja schon seit Jahren zu kämpfen, nun kamen auch noch große bandinterne Differenzen hinzu. Iommi wollte in neue Richtungen gehen, Ozzy wollte lieber weiter den typischen Sabbathsound haben. Das Hauptproblem war eine große Schreibblockade. Mit dieser hatte die Band schon vor Sabbath Bloody Sabbath zu kämpfen, als sie keine Songs mehr zustande brachten. Damals konnten sie sich noch retten und brachten zwei klasse Alben heraus. Aber dieses Mal ging wohl alles schief, was schief gehen konnte.
Schon allein das Cover sieht merkwürdig aus. Es stammt von Hipgnosis, welche ja praktisch alle Cover von Pink Floyd gestaltet haben. Es zeigt zwei Roboter auf Rolltreppen, die sich mit Todesstrahlen beschießen. Sieht trashig aus und wenn man dann noch von Hipgnosis erfährt, das das Ganze eine Sexszene darstellen soll, kann man wohl nur noch lachen.
Eigentlich kann man auch über das ganze Album nur noch lachen – oder weinen, wenn man bedenkt was für geniale Alben zuvor von dieser Band kamen. Das erste Problem war schon Ozzy selbst, der war damals praktisch tot, aufgefressen von den Drogen und so klingt er hier auch, bei nahezu jedem Song hat man das Gefühl, der Gute stand kurz vor einem Schwächeanfall. Aber auch die Musik ist sehr ungewohnt. Teilweise ist sie schon geradezu „freundlich“. Da kommen Klavier und Akustikgitarre dazu und man sieht irgendwie gleichzeitig ein Altenheim, das lustig im Takt dazu klatscht. Gruselig. Los geht es mit Back Street Kids, ein 08/15 Opener, wo Ozzys schlappe Stimme besonders negativ auffällt. You won’t change me ist der einzige Song, der wirklich noch ein wenig nach Sabbath klingt. Es ist der beste Song des Albums, aber das muss nicht viel sagen. Bei It’s Allright singt Schlagzeuger Bill Ward und der Song klingt irgendwie nach einer schlechten und lahmarschigen Beatles Imitation. Ist so was wirklich nötig? Gypsy und Rock n’ Roll Doctor sind zwei belanglose Rocker mit hochgradig peinlichen Texten. She’s gone ist eine halbwegs nette Ballade. Am Ende dann noch Dirty Women, das hat zumindest ein tolles Riff und Solo. Trotzdem, Technical Ecstasy ist schlichtweg ganz großer Müll, es hat 2-3 passable Songs und ist damit nicht schlechter als Forbidden, aber brauchen tut das Album absolut niemand.
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