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Blind Guardian - A Twist in the Myth |
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Geschrieben von ShadowAngel
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09.09.2006 |
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Nach dem eher durchwachsenen A Night at the Opera war die Erwartungshaltung an das neue Album eher gering, zumal ja auch noch Schlagzeuger Thomas Stauch die Band überraschend verließ. Nach einigen Verschiebungen steht es aber nun endlich auch in den Läden. Vergleichen mit Opera kann man dieses Album gar nicht, eher geht es einen großen Schritt zurück Richtung Imaginations und das ist auch gut so. Die Songs sind zwar nicht so straight und schnell wie früher, aber eben auch nicht so überladen und ausufernd. Hier fand man einen recht gelungenen Mittelweg aus Speed Metal Guardian und Bombast Guardian. Natürlich gibt es trotzdem mal wieder eine akustische Ballade mit Skalds and Shadows, die mitten im Album steht und wohl so etwas wie die Halbzeitpause darstellt. Davor und danach wird man mit vielen tollen Songs verwöhnt, die alle den typischen Blind Guardian Sound aufweisen. Selbst die Drums klingen irgendwie typisch, obwohl diese ja mit Frederick Ehmke von einem neuen Mann bearbeitet werden. Aber der Drumsound ist eben der ganz typische, den man nun schon seit Jahren kennt. Druckvoller könnte er trotzdem sein. Aber die machen klasse Songs wie This will never end, Lionheart, The Edge oder The New Order nicht kaputt. Sehr interessant finde ich auch den Bonustrack der Limited Edition. Dead Sound of Misery klingt Anfangs sehr merkwürdig, entwickelt sich aber zu einer guten Nummer. A Twist in the Myth ist ein starkes Album, meiner Meinung nach das beste seit Imaginations, welches zwar nicht übertroffen wird, aber man ist nur knapp dahinter.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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